Konformer Zinssatz Beispiel Essay

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Effektivzinsberechnung

Periodenzinssatz

Der Periodenzinssatz gibt die prozentuale Verzinsung in Bezug auf die zugrunde liegende Zinsperiode an.


Hierbei wird unterschieden zwischen dem relativen und dem konformen Periodenzinssatz.

Relativer Periodenzinssatz

Der relative Periodenzinssatz stellt den Bruchteil am nominalen Jahreszinssatz dar, mit dem das Kaptial während einer Zinsperiode verzinst wird. Eine Zinsperiode kann hierbei beispielsweise einem Monat entsprechen. Man spricht dann auch von monatlicher Zinsgutschrift.

Konformer Periodenzinssatz

Der konforme Periodenzinssatz ist hingegen derjenige Periodenzinssatz, der bei jeder Periodenverzinsung unter Berücksichtigung von Zinsesins angewandt werden müsste, um die gleiche Verzinsung zu erzielen wie bei einmaliger Verzinsung mit dem nominalen Jahreszinssatz.

Bei unterjähriger Verzinsung liegt der konforme Periodenzinssatz unter dem relativen Periodenzinssatz.

In der Praxis hat aber der relative Periodenzinssatz die größere Bedeutung.

Beispiel

Beispielhaft wird ein hoher nominaler Jahreszinssatz von 6,0 % p.a. bei monatlicher Zinsperiode angenommen, so dass Zinsen monatlich gutgeschrieben und dem Kapital zugeschlagen werden.

Welcher relative Periodenzinssatz und welcher konforme Periodenzinssatz ergibt sich hieraus in Bezug auf die monatliche Zinsperiode?

Berechnung

Zur Berechnung sind im Rechner für unterjährige Verzinsung die folgenden Einstellungen vorzunehmen.

  • Gegebene Werte wie folgt eingeben:

    • Nominaler Jahreszinssatz:
      6,0 % p.a.
    • Zinsperiode:
      monatlich
    • Effektiver Jahreszinssatz:
      - frei lassen -
    • Relativer Periodenzinssatz:
      - frei lassen -
    • Konformer Periodenzinssatz: - frei lassen -
  • Klicken Sie dann auf Berechnen.

(*) Personennamen sind frei erfunden und beziehen sich nicht auf real existierende Personen. Eine eventuelle Übereinstimmung mit Namen realer Personen ist nicht beabsichtigt und wäre rein zufällig.

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Dieser Artikel ist folgenden thematischen Stichworten zugeordnet:
Geldanlage - Sparen - Tagesgeld - Zinseszins - Rendite - Kredit - Darlehen - Finanzierung - Effektivzins

Bayerisches Finanz Zentrum. Wege aus der Reputationskrise

February 4, 2017 | Author: Ruth Engel | Category: N/A

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1 Bayerisches Finanz Zentrum Wege aus der Reputationskrise2 3 Bayerischer Finanzgipfel 2014 zum Thema Wege aus der Reput...

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Bayerisches Finanz Zentrum Bayerisches Finanz Zentrum Bayerisches Finanz Zentrum

Wege aus der Reputationskrise

Bayerisches Finanz Zentrum Bayerisches Finanz Zentrum Bayerisches Finanz Zentrum

Bayerischer Finanzgipfel 2014 zum Thema „Wege aus der Reputationskrise“

Bayerisches Finanz Zentrum Bayerisches Finanz Zentrum Bayerisches Finanz Zentrum

Inhaltsverzeichnis

2

Grußwort der Bayerischen Staatsministerin für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie

4

Einleitung durch das Bayerische Finanz Zentrum (BFZ) e.V.

6

Programm des Bayerischen Finanzgipfels

9

Sprecher des Bayerischen Finanzgipfels

11

Partner des Bayerischen Finanzgipfels

21

Bayerisches Finanz Zentrum (BFZ) e.V.

49

fiveGO – Portal für die Finanz- und Versicherungsbranche

50

fiveGO-Partner

53

Teilnehmer am Bayerischen Finanzgipfel

78

Impressum

88

3

Bayerisches Finanz Zentrum Bayerisches Finanz Zentrum Bayerisches Finanz Zentrum

Grußwort der Bayerischen Staatsministerin für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie

4

Eine gute Unternehmensreputation ist der wesentliche und dominante immaterielle Vermögensgegenstand eines Unternehmens. Aber es gilt auch: Das fragile und facettenreiche Gebilde Reputation kann innerhalb weniger Augenblicke ­zerstört werden. Was für ein einzelnes Unternehmen gilt, kann ebenso für eine gesamte Branche zutreffen: Seit der Finanzkrise scheint das Vertrauen in die Finanzbranche gestört zu sein. Vertrauens­ verlust und mangelnde Reputation sind in den letzten Jahren zunehmend zu einem heiß diskutierten Problem in der Wirtschaft und der Gesellschaft geworden. Vor diesem Hintergrund halte ich es für konsequent und wichtig, dass sich der diesjährige Finanzgipfel mit dem Thema „Wege aus der Reputationskrise“ beschäftigt. Denn es ist evident, dass die Branche ihre Reputation und Glaubwürdigkeit nicht dem Zufall über­ lassen kann. Vertrauen und Glaubwürdigkeit wieder zu stärken, ist eine wichtige Aufgabe. Dabei gilt ein einfacher Grundsatz: Es dürfen nur Erwartungen aufgebaut werden, die eingehalten werden können – zwischen Erwartungshaltung und Aktion darf keine Lücke entstehen. Ich bin überzeugt davon, dass es den Referenten des Finanzgipfels gelingen wird, uns neue und interessante Aspekte zu den „Wegen aus der Reputationskrise“ aufzuzeigen. Ich freue mich auf den Finanzgipfel 2014!

Ilse Aigner Bayerische Staatsministerin für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie

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Einleitung durch das Bayerische Finanz Zentrum (BFZ) e.V. Prof. Dr. Wolfgang Gerke Präsident des Bayerischen Finanz Zentrums e.V.

Prof. Dr. Elmar Helten Präsident des Bayerischen Finanz Zentrums e.V.

Dr. Felix Breuer Geschäftsführer des Bayerischen Finanz Zentrums e.V.

6

Wege aus der Reputationskrise Jedes Jahr veröffentlicht das Wirtschaftsmagazin Forbes basierend auf einer globalen Umfrage mit 60.000 Teilnehmern die Liste der angesehensten Unternehmen der Welt. Aktuell findet sich darunter nicht ein einziges Unternehmen aus der Finanzbranche. Glaubt man Umfragen zur Reputation von Berufsgruppen hierzulande, hat sich der Ruf des Finanzsektors in den vergangenen Jahren dramatisch verschlechtert. Zählte der Beruf des Bankmitarbeiters vor 20 Jahren noch zu den angesehensten Tätigkeiten, so wird diese Branche bei aktuellen Umfragen regelmäßig auf die hinteren Ränge verwiesen. Dies muss freilich nicht bedeuten, dass der einzelne Vertreter der Branche gegenüber seinem Kunden nicht eine einwandfreie Reputation hat. Die Branche selbst aber hat derzeit mit einem denkbar schlechten Image zu kämpfen. Der Sektor der Finanzdienstleister ist aber in besonderem Maße auf eine gute Reputation angewiesen. Schließlich geht es hier, anders als bei einem physisch greifbaren Produkt, das der Käufer ausprobieren kann, um gegenseitige künftige Zahlungsversprechen, zusätzlich oftmals abhängig vom Eintritt unsicherer Ereignisse. Da dabei oft langfristige Beziehungen von erheblicher Tragweite eingegangen werden, ist Vertrauen zwischen den Vertragsparteien von zentraler Bedeutung. Die Reputation des jeweiligen Gegenübers ist deshalb ein besonders wichtiger Treiber für den Geschäftserfolg eines Finanz­ unternehmens. Worin ist dieser Reputationsverlust in der öffentlichen Wahrnehmung begründet? Der ­Versicherungssektor zum Beispiel muss seit eh und je mit dem Umstand kämpfen, dass der Eintrittsfall einer Versicherung beim Betroffenen ein negativ behaftetes Ereignis voraussetzt, also Krankheit, Berufsunfähigkeit, einen Sachschaden oder gar den Verlust des Lebens. Das heißt, die positiv zu wertende Versicherungsleistung kann in der subjektiven Wahrnehmung des Betroffenen diesen entstandenen Versicherungsfall bestenfalls lindern. Dem grundlegenden Gedanken der Versicherung, kollektiv finanzierte Versicherungsleistung im schicksalhaft sich ereignenden Schadenfall des Einzelnen, liegt eine ethisch positiv zu bewertende Solidareinstellung zu Grunde. Solidarität funktioniert aber nur bei Vertrauen in die Branche, die sie organisiert.

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Darüber hinaus leidet die gesamte Finanzbranche darunter, die von der Politik diktierten unangenehmen Rahmenbedingungen, zum Beispiel der aktuelle Niedrigzins, ihren Kunden weitergeben zu müssen. Auch das Fehlverhalten einzelner Personen oder Unternehmen spielt dabei eine Rolle, wobei man beim Finanzsektor besonders empfindlich reagiert. Jegliches Fehlverhalten schadet dann dem jeweiligen Unternehmen und letztlich der gesamten Branche. Die ­Beispiele dafür sind, gerade seit der Finanzkrise 2008, zahlreich. Es muss für die gesamte Branche also darum gehen, Vertrauen und Reputation zurückzugewinnen. Voraussetzung dafür ist eine ehrliche Kommunikation. Dies gilt in der modernen Gesellschaft, die durch immer schnellere und komplexere Kommunikationsmöglichkeiten mit sich rasch verändernden Wertesystemen geprägt wird, noch mehr als früher. Reputation wird dadurch zu einer komplexen Managementaufgabe. Es ist deshalb richtig und wichtig, dass die Bedeutung der Reputation und das Management der Reputation von der Branche inzwischen als wichtiger Risikofaktor erkannt wurden. Wir dürfen gespannt sein, welche Wege aus der Reputationskrise heute beim 8. Bayerischen Finanzgipfel von den Vortragenden skizziert werden und freuen uns auf Vorträge mit innovativen Ideen und eine zielführende Diskussion. Wir bedanken uns für den auf unsere Debatte folgenden Staatsempfang der Bayerischen Staatsministerin für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie und Stellvertre­ tenden Ministerpräsidentin Ilse Aigner. Wir danken ferner den Rednern und Partnern des Bayerischen Finanzgipfels und ­wünschen Ihnen allen einen interessanten und inspirierenden Gedankenaustausch.

8

Programm des Bayerischen Finanzgipfels

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Bayerischer Finanzgipfel – Residenz München Moderation: Prof. Dr. Wolfgang Gerke & Prof. Dr. Elmar Helten Präsidium Bayerisches Finanz Zentrum 13:30

Empfang der Gäste in der Allerheiligen-Hofkirche der Residenz München

14:00

Eröffnung des Bayerischen Finanzgipfels Ilse Aigner Bayerische Staatsministerin für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie und Stellvertretende Ministerpräsidentin

14:20

Vorträge



Peter Praet Member of the Executive Board of the European Central Bank – englischer Vortrag –



Dr. Frank Walthes Vorstandsvorsitzender der Versicherungskammer Bayern



Dr. Theodor Weimer Vorstandssprecher der HypoVereinsbank – UniCredit Bank AG

15:30

Pause

16:15

Vorträge



Dr. Alexander Erdland Präsident des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft



Georg Fahrenschon Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes



Prof. Dr. Julian Nida-Rümelin Staatsminister a.D., Lehrstuhlinhaber Philosophie an der Ludwig-Maximilians-Universität München

17:15

Podiumsdiskussion

18:30

Aperitif im Weißen Saal

19:00

Staatsempfang und festliches Dinner im Kaisersaal der Residenz Ilse Aigner Bayerische Staatsministerin für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie und Stellvertretende Ministerpräsidentin

21:00

Eröffnung der Lounge im Weißen Saal

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Sprecher des Bayerischen Finanzgipfels

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Dr. Peter Praet Member of the Executive Board of the European Central Bank

Vortragsthema: Current issues of monetary policy

Vita Peter Praet joined the European Central Bank as Member of the Executive Board in 2011. He is responsible for Economics and Human Resources, Budget and Organization. Before joining the ECB, Peter Praet was Executive Director of the National Bank of Belgium (2000-2011). Here he was responsible for International Cooperation, Financial Stability and Oversight of Financial Infrastructures and Payments Systems. Between 2002 and 2011, he was also a Member of the Management Committee of the Belgian Banking, Finance and Insurance Commission (CBFA), where he was responsible for Prudential Policy for banking and insurance. Peter Praet served as Chief of Cabinet for the Belgian Minister of Finance from 1999-2000, as Chief Economist of Générale de Banque and Fortis Bank from 1988-1999, as Professor of Economics at the Université Libre de Bruxelles from 1980-1987, and as Economist at the International Monetary Fund from 1978-1980. He earned a Ph.D. in Economics from the Université Libre de Bruxelles in 1980. Peter Praet served on several high-level international committees, including the Basel Committee on Banking Supervision, the Committee on Payment and Settlement Systems, the Committee on the Global Financial System, and the European Banking Authority. He was First Alternate of the Board of Directors of the Bank for International Settlements from 2000-2011.

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Dr. Frank Walthes Vorstandsvorsitzender der Versicherungskammer Bayern

Vortragsthema: Positionen der Versicherungskammer Bayern „Das Vertrauen unserer Kunden beruht darauf, dass wir die Tugenden des ehrbaren Kaufmann nicht nur kennen, sondern konsequent danach leben und handeln. Nur so können nachhaltige Geschäftsverbindungen zum beiderseitigen Vorteil entstehen. Gerade im Versicherungsgeschäft eines Regionalversicherers muss das gegenseitige Vertrauen die Geschäftsgrundlage bilden. Versicherungsschutz ist eine Dienstleistung, die risikoabhängig ist und sich erst im Schadenfall realisiert. Die Versicherungsnehmer leisten Beiträge im Vertrauen auf die Sicherheit und die jederzeitige und langfristige Leistungsfähigkeit des Versicherungsunternehmens.“

Vita Frank Walthes wurde 1963 in Unterfranken geboren. Nach der Ausbildung zum Reserve­ offizier studierte er Volkswirtschaftslehre im In- und Ausland. Mit einer finanzwissenschaftlichen Arbeit promovierte er zum Doktor der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften an der Universität Erlangen-Nürnberg. Es folgten Executive Programme am INSEAD und an der Harvard Business School. Er ist verheiratet, hat zwei Kinder und lebt mit seiner Familie in München. Seinen beruflichen Werdegang in der Versicherungswirtschaft begann er 1996 als Vorstandsassistent bei der Allianz. Es folgten Fach- und Führungsaufgaben in Betrieb und ­Vertrieb, in Stab und Linie, im Innen- und Außendienst. In den Jahren 2003 bis 2005 verantwortete er als Mitglied des Vorstands das Firmenkundengeschäft der Frankfurter Versicherungs-AG. Mit Gründung der Allianz Deutschland AG übernahm er von 2006 bis 2008

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die Funktion des Chief Operating Officers für den operativen Betrieb des deutschen ­Personen- und Sachversicherungsgeschäfts. Von 2009 bis 2010 war er Vorsitzender der Geschäftsleitung für die Region Bayern. Danach leitete er als Mitglied des Vorstands das Ressort Betrieb der Allianz Deutschland AG. Zum 1. Mai 2012 übernahm Dr. Frank Walthes den Vorstandsvorsitz für den Konzern der Versicherungskammer Bayern bzw. für die Konzernunternehmen Versicherungskammer Bayern Versicherungsanstalt des öffentlichen Rechts, Bayerische Landesbrandversicherung Aktiengesellschaft, Bayerischer Versicherungsverband Versicherungsaktiengesellschaft, Bayern-Versicherung Lebensversicherung Aktiengesellschaft und Versicherungskammer Bayern Konzern-Rückversicherung Aktiengesellschaft. Als Vorstandsvorsitzender verantwortet er zudem die Bereiche Unternehmensplanung, Personal, Revision, Unter­ nehmensrecht, Zentrales Controlling, Öffentlichkeitsarbeit, Rückversicherung und Gesamtrisikomanagement. Gleichzeitig ist Herr Dr. Walthes Vorsitzender des Aufsichtsrats der Deutschen Rückversicherung AG, der Consal Beteiligungsgesellschaft AG, der Saarland-Feuerversicherung AG und der Feuersozietät Berlin-Brandenburg AG. Des Weiteren ist Herr Dr. Walthes Mitglied im Aufsichtsrat der Bayerischen Beamtenkrankenkasse AG, der SV Sachsen Holding AG und der ÖRAG Rechtsschutzversicherung AG. Darüber hinaus ist er Mitglied im Verwaltungsrat des Verbands öffentlicher Versicherer und im Verwaltungsrat der Deutschen ­Rückversicherung Schweiz AG. Ferner wirkt er in den GDV-Hauptausschüssen Schaden-/ Unfallversicherung, Leben und Volkswirtschaft mit.

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Dr. Theodor Weimer Vorstandssprecher der HypoVereinsbank – UniCredit Bank AG

Vortragsthema: Welches Banking wollen und brauchen wir? „Einerseits kämpft die Finanzbranche mit Überregulierung, verschärfter Aufsicht und Ertragsschwächen. Andererseits braucht die Wirtschaft ein leistungsstarkes Bankensystem, das sie mit modernen Bankdienstleistungen und -produkten auf die Weltmärkte begleitet. Last not least erwartet die Gesellschaft ein integres und nachhaltiges Geschäftsgebaren. Den vielfältigen Anforderungen gerecht zu werden ist eine gewaltige Herausforderung. Wie der Weg zu einem leistungsstarken modernen ­Banking aussehen kann, wird Gegenstand des Vortrages sein.“

Vita Theodor Weimer ist seit 2007 bei der UniCredit und verantwortete dort zunächst das Investment Banking. Seit 2009 ist er Vorstandssprecher der HypoVereinsbank – UniCredit Bank AG. Darüber hinaus ist er Country Chairman Germany und Mitglied des Executive Management Committees der UniCredit. Des Weiteren ist Weimer seit 2009 Mitglied des Vorstands des Bundesverbandes deutscher Banken und seit 2010 Präsident des ­Bayerischen Bankenverbandes. Nach seinem Studium in Tübingen/St. Gallen und Promotion an der Universität Bonn ­arbeitete er von 1988 bis 1995 bei McKinsey, bevor er dann zu Bain & Company wechselte. Dort stieg der zum Mitglied der weltweiten Geschäftsführung auf und spezialisierte sich auf die Beratung von Finanzdienstleistern. Von 2001 bis 2007 war er für Goldman Sachs als Managing Director im Investment Banking, ab 2004 als Partner, tätig.

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Dr. Alexander Erdland Präsident des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft

Vortragsthema: Neue Wege gehen – Perspektiven für die Lebensversicherung „Die Folgen der Banken- und Staatschulden-Krise für die Versicherungswirtschaft sind gravierend: Die anhaltende Phase niedriger Zinsen verändert die ökonomischen Rahmenbedingungen, der Gesetzgeber verschärft das Aufsichtsrecht, die Anforderungen an Produkte und deren Vertrieb nehmen zu. Gleichzeitig ist die Branche einer kritischen Wahrnehmung ausgesetzt, ihre Glaubwürdigkeit wird infrage gestellt – ein Phänomen, das die Finanzwirtschaft insgesamt trifft. Exemplarisch zeigt dies die Debatte um die Zukunft der Lebensversicherung als eine der wichtigsten Altersvorsorgeformen in Deutschland. Während das Lebensversicherungsreformgesetz ihre gesellschaft­liche Zukunftsbedeutung anerkennt, ignoriert das aktuelle Rentenpaket die langfristige demografische Herausforderung. Mit einer überzeugengenden Strategie kann es gelingen, die Lebensversicherung als unverzichtbaren Bestandteil einer zukunftssicheren Altersvorsorge zu positionieren und damit beispielhaft Wege aus der Reputationskrise zu finden.“ Vita Dr. Alexander Erdland, Vorstandsvorsitzender der Wüstenrot & Württembergische AG, ist seit November 2012 Präsident des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft e. V. (GDV). Seine berufliche Karriere begann der promovierte Wirtschaftswissenschaftler im genossenschaftlichen Finanzverbund. Erdland entwickelte sich dort von 1980 bis 2006 zu einem der maßgeblichen Köpfe. Er hatte bei unterschiedlichen Instituten seit 1984 Vorstandsmandate inne; unter anderem bei der DG Bank in Frankfurt am Main von 1990 bis 1998. Im Jahr 1999 erfolgte seine Berufung zum Vorstandsvorsitzenden der Bausparkasse Schwäbisch Hall. Seit 2006 ist er Vorstandsvorsitzender der Wüstenrot & Württembergische AG in Stuttgart. Geboren wurde Alexander Erdland am 10. Oktober 1951 im westfälischen Oelde. Erdland ist auch in anderen Gremien tätig, so im Präsidium der Börse Stuttgart, in verschiedenen Beiräten und Kultureinrichtungen.

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Georg Fahrenschon Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes

Vortragsthema: Erfolgsmaßstab Kundenzufriedenheit – zur Geschäftsstrategie der Sparkassen „Sparkassen genießen das mit Abstand höchste Kundenvertrauen. Dies wollen sie künftig stärker nutzen, um sich vom Wettbewerb zu unterscheiden. Entsprechend schärfen sie ihre Marke und richten ihre Geschäftsstrategie neu aus.“ Vita Geboren am 8. Februar 1968 in München, verheiratet, zwei Töchter Ausbildung: 1999, Abschluss des Studiums der Betriebs- und Volkswirtschaftslehre in München und Augsburg als Diplomökonom (Universität) Beruflicher Werdegang: 1999 – 2000, Unternehmensberater und Geschäftsbereichsleiter der arf-Gesellschaft für Organisationsberatung mbH, Nürnberg; 2000 – 2002, Projekt- und Organisationsberater bei der Bayerischen Landesbank, Leiter des Fachreferats „Risikound Controllingprozesse“, München; 2002 – 2007, Mitglied des Deutschen Bundestages, 2002 – 2007 Mitglied im Finanzausschuss, 2005 – 2007 Mitglied des Haushaltsaus­ schusses; 2007 – 2008, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium der Finanzen, München; 2008 – 2011, Bayerischer Staatsminister der Finanzen; 2011 – 2012, Mitglied des B ­ ayerischen Landtags; seit 16. Mai 2012, Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes, Berlin, Vorsitzender des Verwaltungsrates der DekaBank Deutsche Girozentrale, ­Vorsitzender des Kuratoriums der Sparkassenstiftung für internationale Kooperation e.V., Vorsitzender des Hochschulrates der Hochschule der Sparkassen-Finanzgruppe; seit Juni 2012 zusätzlich, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Berliner Sparkasse/ LBBH, Vizepräsident der Europäischen Sparkassenvereinigung (ESV); seit Juli 2012 zusätzlich, Mitglied des Verwaltungs­rates der KfW Bankengruppe, Mitglied des Ver­ waltungsrates der Landwirtschaftlichen Rentenbank;

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seit September 2012 zusätzlich, ­Mitglied des Verwaltungsrates und der Träger­versamm­ lung der Landesbank Hessen-­Thüringen Girozentrale; seit März 2013 zusätzlich, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Deutschen Sparkassen Leasing Verwaltungs AG und stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrates der Deutschen Leasing AG; seit Juni 2013 zusätzlich, Mitglied des Verwaltungsrates der Bundesanstalt für F­ inanzaufsicht; seit November 2013 zusätzlich Vorsitzender des Aufsichtsrates der B ­ erlin Hyp AG Ehrenämter: Mitglied im Vorstand des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft, Mitglied des Vorstandes des Kulturkreises der Deutschen Wirtschaft, Mitglied des Stiftungsrates und des Kuratoriums Deutsche Sporthilfe sowie zusätzlich Mitglied in weiteren Kuratorien sozialer und kultureller Einrichtungen

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Prof. Dr. Julian Nida-Rümelin Staatsminister a.D., Lehrstuhlinhaber Philosophie an der Ludwig-Maximilians-Universität München

Vortragsthema: Ökonomie und Ethik „Die ökonomische Praxis ist erkennbar in einer Krise. Diese Krise ist nicht nur Folge einer Verselbstständigung des Ökonomischen, sondern auch des Verlustes kultureller und moralischer Bedingungen. Es werden die Prinzipien einer humanen Ökonomie entwickelt, wobei die Bildung der Persönlichkeitsmerkmale eine wichtige Rolle spielt: Verlässlichkeit, Urteilskraft, Entscheidungsstärke, Besonnenheit und Integrität.“

Vita Julian Nida-Rümelin gehört neben Jürgen Habermas und Peter Sloterdijk zu den renommiertesten Philosophen in Deutschland. Sein Buch Die Optimierungsfalle. Philosophie einer humanen Ökonomie (2011) hat intensive Debatten in Unternehmen ausgelöst, welche Rolle Ethik für den wirtschaftlichen Erfolg spielt. Er hält zahlreiche Vorträge in großen und kleinen Unternehmen und Finanzinstituten u.a. zur Führungsverantwortung, Risikoethik und Mitarbeitermotivation. JNR leitet an der Universität München das interdisziplinäre Münchner Kompetenzzentrum Ethik und ist Sprecher des berufsbegleitenden Masterstudiengangs Philosophie, Politik und Wirtschaft. Er kooperiert mit dem Deutschen Verband für Finanzanalysten e.V. für eine verbesserte Ausbildung von Finanzmanagern und ist Mitglied des Beirats Integrität und Unternehmensverantwortung der Daimler AG. JNR ist Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirats der Parmenides Academy GmbH, einem think tank, welches Führungskräfte in ­philosophisch-ethischen Fragestellungen schult und berät.

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Für fünf Jahre (1998-2002) wechselte JNR in die Kulturpolitik, zunächst als Kulturreferent der Landeshauptstadt München und dann als Kulturstaatsminister im ersten Kabinett Schröder. JNR hat bis heute zahlreiche Bücher verfasst, die sich mit Themen aus der praktischen Philosophie und politischen Theorie befassen, darunter Kritik des Konsequentialismus (1993), Economic Rationality and Practical Reason (1997), Ethische Essays (2002), Angewandte Ethik (2005)2, Demokratie und Wahrheit (2006), Philosophie und Lebensform (2009) sowie die Reclam-Trilogie über Rationalität (2001), Freiheit (2005) und Verantwortung (2011). Zuletzt sind erschienen: Risikoethik (2012), der Sokrates-Club – Philosophische Gespräche mit Kindern (2013) sowie Philosophie einer humanen Bildung (2013). Im Erscheinen ist der Akademisierungswahn – zur Krise beruflicher und akademischer Bildung (2014). Seine politische Reden sind in dem Band Humanismus als Leitkultur (2006) zusammen­ gestellt. Über Nida-Rümelin ist zuletzt erschienen Vernunft und Freiheit – zur praktischen ­Philosophie von Julian Nida-Rümelin (2012) herausgegeben von Dieter Sturma.

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Partner des Bayerischen Finanzgipfels

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BayernLB BayernLB – Die bayerische Bank für die deutsche Wirtschaft Die BayernLB zählt zu den führenden Geschäftsbanken für große und mittelständische Kunden in Deutschland und ist ein leistungsfähiger Unternehmens- und Immobilienfinanzierer mit regionalem Fokus und ausgewogenem Risikoprofil. Als Mitglied der SparkassenFinanzgruppe steht die BayernLB den Sparkassen in Bayern in enger Partnerschaft als Produktlieferant mit breitem Angebot zur Verfügung, gleichzeitig erfüllt sie die Zentralbankfunktion im Verbund. Privatkunden betreut die BayernLB vor allem über ihre Tochtergesellschaft Deutsche Kreditbank AG (DKB). Große deutsche und ausgewählte internationale Unternehmen mit Deutschlandbezug Erfolgreiche und langjährige Beziehungen zu deutschen und internationalen Großkunden zeichnen die BayernLB aus. Hierzu zählen DAX-, MDAX- und Familienunternehmen ab 1 Mrd. Euro Jahresumsatz, die vom deutschen Heimatmarkt aus tätig sind. Ebenso werden internationale Unternehmen mit einem ausgeprägten Deutschlandbezug betreut. Kernkompetenzen sind insbesondere klassische Kreditfinanzierungen, wie Betriebsmittel-, Investitions- und Handelsfinanzierungen. Anerkannte Kompetenz besitzt die Bank in der Begleitung ihrer Kunden ins Ausland, sei es über Absicherungen in Währungen und Zinsen, im klassischen Trade Finance oder auch mit der Projekt- und Exportfinanzierung. Daneben unterstützt die BayernLB ihre Kunden auch erfolgreich auf deren Weg an den Kapitalmarkt, beispielsweise über Bonds oder Schuldscheine. Mittelständisches Firmenkundengeschäft Die BayernLB ist die Kundenbank für den deutschen Mittelstand, vor allem in den Wirtschaftsregionen Bayern und Nordrhein-Westfalen. Hohe Produkt- und Beratungsqualität, gute persönliche Kundenbeziehungen und langjährige Expertise prägen das Profil der Bank als zuverlässiger Partner im Geschäft mit dieser Kundengruppe. Umfassendes Know-how bietet die BayernLB bei der aktiven Begleitung der mittelständischen Exportwirtschaft auf neuen Absatzmärkten. Außerdem hat sie eine herausragende Marktstellung im Fördergeschäft. Als langfristiger Partner unterstützt die BayernLB ihre Kunden weit über die klassische Kreditfinanzierung hinaus und bietet u.a. maßgeschneiderte Lösungen in den Bereichen Export- und Handelsfinanzierung, Dokumentengeschäft, Zinsund Währungsmanagement, Derivate, Zahlungsverkehr und Leasing an.

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Sparkassen Die Sparkassen sind für die BayernLB als bedeutende Kunden und Vertriebspartner eine tragende Säule des Geschäftsmodells. Mit den bayerischen Sparkassen, die auch langjährige und verlässliche Miteigentümer der BayernLB sind, verbindet die Bank eine Kooperation im Rahmen der bevorzugten Partnerschaft. Der Konzern BayernLB nimmt für die Sparkassen zentrale Aufgaben wahr und stellt ihnen maßgeschneiderte Produkte und Dienstleistungen für das Eigen- und Endkundengeschäft zur Verfügung (z.B. im Zahlungsverkehr, in der Unterstützung bei Wertpapier-, Anlage- und Auslandsgeschäften, mit Konsortial- und Förderkrediten sowie im Sorten- und Edelmetallgeschäft). Immobilien Das Immobiliengeschäft beinhaltet langfristige gewerbliche Immobilienfinanzierungen und -dienstleistungen. Der Bereich der gewerblichen Immobilien umfasst Bestandsfinanzierungen, Projektentwicklungen, wohnwirtschaftliche Bauträger und Portfoliofinanzierungen. Bei den Managementimmobilien unterstützt die Bank vor allem mit Finanzierungskonzepten für Hotelund Logistikimmobilien sowie für Immobilien im Pflege- und Gesundheitsbereich. Zudem arrangiert der Bereich auch Konsortialfinanzierungen u.a. zusammen mit den Sparkassen. Öffentliche Hand Im Geschäft mit der Öffentlichen Hand konzentriert sich die BayernLB insbesondere auf den Ausbau der Marktposition in ihrem Kernmarkt Bayern sowie die Intensivierung des Vertriebs in enger Zusammenarbeit mit den bayerischen Sparkassen. Das Leistungsspektrum für die Staats- und Kommunalkunden und die Einrichtungen in öffentlich-rechtlicher Rechtsform umfasst eine breite Palette individueller Finanzierungs- und Anlagelösungen. Der Konzern BayernLB zeichnet sich hier durch ein hohes Maß an Erfahrung und Knowhow bei Public Private Partnership-Projekten sowie im Bereich Erneuerbare Energien aus. Besondere Bedeutung kommt dem Liquiditätsmanagement zu. Privatkunden Über ihre Tochtergesellschaft DKB als „Hausbank im Internet“ betreut die BayernLB bereits heute über 2,7 Mio. Privatkunden, Tendenz stark steigend. Die DKB fokussiert sich neben dem Internetbanking insbesondere auf die Zukunftsmärkte Umwelttechnik, Gesundheit & Pflege sowie Bildung & Forschung. Daneben gehören Gewerbekunden und Kunden aus dem Bereich Infrastruktur, insbesondere in Ostdeutschland, zu den Zielkunden der DKB. Mehr unter: www.bayernlb.de 23

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BearingPoint

Gabriele Höhler

Dr. Robert Bosch

Regionale Leiterin Financial Services / Banking Deutschland Partnerin, BearingPoint

Partner, BearingPoint

BearingPoint ist eine der führenden Management- und Technologieberatungen Europas. Unsere 3.350 Mitarbeiter betreuen zusammen mit unserem globalen Beratungsnetzwerk Kunden in über 70 Ländern und engagieren sich gemeinsam mit ihnen für einen messbaren und beständigen Geschäftserfolg. Wir unterstützen Kunden bei der Entwicklung neuer Geschäftsstrategien, der Optimierung bestehender Verfahren und Prozesse sowie der Auswahl passender Technologiekonzepte. Dabei haben unsere Berater die sich kontinuierlich wandelnden wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen immer im Blick: Mit enormen Aufgaben durch Digitalisierung und Regulierung sowie stetig steigenden Herausforderungen an eine ­nachhaltige Entwicklung verändern sich Organisationen und ganze Branchen grundlegend. Die flexible Herangehensweise der BearingPoint-Berater sichert die fokussierte und ­langfristig erfolgreiche Umsetzung der Kundenprojekte mithilfe von zukunftsorientierten Lösungen. Davon profitieren unsere Kunden aus Industrie, Finanz- und Versicherungswirtschaft sowie der öffentlichen Verwaltung.

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Zu den langjährigen Mandanten von BearingPoint zählen ein Großteil der Dax 30- und ­Fortune 500-Unternehmen sowie Ministerien. Gabriele Höhler ist Partner bei BearingPoint und verantwortet die Service Line Business Strategy & Transformation. Die Schwerpunkte ihrer über 20-jährigen Beratungstätigkeit liegen unter anderem in den Bereichen Business Strategien, Business Development und Business Planning & Controlling sowie im Bereich der Transformation von Banken und Finanzinstituten und auf dem Gebiet von Restrukturierungen und Kostensenkungsprogrammen. Dr. Robert Bosch ist Partner bei BearingPoint und gehört der Banking & Capital Markets Group in Deutschland an. Der Schwerpunkt seiner Beratungstätigkeit liegt auf der Schnittstelle von Unternehmensstrategie, Kapitalmarktprozessen und Kapitalmarkt-­ Compliance, hierzu hat er Kunden in Europa, dem Nahen Osten und Asien mehr als 15 Jahre lang beraten. Er hat zahlreiche wegweisende Artikel zu Kapitalmarktthemen ­veröffentlicht, die sich jüngst auf die Themen „EMIR“ und „Finanztransaktionssteuer“ konzentrierten. Mehr unter: www.bearingpoint.com

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COMMERZBANK

Stefan Geib

Konrad Niemann

Vorsitzender der Geschäftsleitung Privat- und Geschäftskunden Bayern Süd

Vorsitzender der Geschäftsleitung Wealth Management Bayern

Durch Umbau auch in Zukunft erfolgreich Wenn der Bayerische Finanzgipfel 2014 „Wege aus der Reputationskrise“ thematisiert, zeigt dies, dass die Bankenbranche vor einer Herausforderung steht. Markt und Kundenverhalten haben sich verändert. Der gute Ruf unserer Branche hat durch die Krise gelitten. Bei aller Übereinstimmung der Marktteilnehmer, dass Erneuerungen notwendig und richtig sind: Der Weg in die Zukunft muss das Kennzeichen der Individualität tragen. Die Commerzbank hat deshalb bereits 2011 mit einem grundlegenden Umbau des Geschäftsmodells im wichtigen Bereich der Privat- und Geschäftskunden sowie im Wealth Management begonnen. Mit unserer Strategie, Vertrauen zurückzugewinnen und die Bank zu modernisieren, richten wir uns konsequent auf die Bedürfnisse unserer Kunden aus. In der Beratung analysieren wir heute die Finanzen mit unserem Kundenkompass und leiten Empfehlungen ab. Erst anschließend erfolgt die Auswahl passender Produkte. Bei Fonds und Immobilienfinanzierungen beraten wir inzwischen anbieterunabhängig. Diese Veränderungen sind ein doppelter Erfolg: Die Zufriedenheit unserer Kunden ist stark gestiegen und keine andere Filialbank in Deutschland zeigt ein so starkes Wachstum wie wir.

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Zugleich reagieren wir auf die zunehmende Digitalisierung des Alltags. Die Modernisierung des Filialgeschäfts zu einer flexiblen Multikanalbank, bei der praktisch alle Bankgeschäfte jederzeit und überall durchführbar sind, haben wir bereits begonnen. Wir bauen unser Online- und Mobile Banking stark aus, unter anderem mit einer Vielzahl aktueller Mobile-Banking-Angebote (Smartphone-, Tablet- und Kontostands-App). Zugleich wissen wir, dass zwei Drittel der Kunden nicht bereit sind, gänzlich auf Filialen zu verzichten. Wir testen deshalb in Berlin und Stuttgart neue Filialtypen mit einem modernen Produkt- und Leistungsspektrum. Dazu gehört zum Beispiel eine Videokasse mit persönlichem Ansprechpartner auch am Wochenende, die Giro- und Kreditkarte sofort zum Mitnehmen, aber auch längere Öffnungszeiten. Diese Verknüpfung moderner Technologien mit traditionellen Werten wie Fairness, Vertrauen und Kompetenz kommt bei den Kunden an. So haben uns im ersten Halbjahr 2014 über 11 Tausend neue Kunden in Bayern vertraut. Zudem wurden wir 2014 erstmals in einem unabhängigen Test der Zeitschrift „€uro“ als “beste Filialbank Deutschlands“ ausgezeichnet. Das zeigt: Es zahlt sich aus, dass wir in der Zeit nach der Finanzkrise aufmerksam auf die Wünsche unserer Kunden reagiert und damit die Voraussetzungen für künftige Erfolge geschaffen haben. Stefan Geib: „Das Wachstum und die wirtschaftliche Stärke von Südbayern, sind Ansporn für uns als Commerzbank. Als „Bank an Ihrer Seite“ sind wir an über 80 Filialstandorten optimal für unsere Kunden und Neukunden in Südbayern aufgestellt. Wir freuen uns, unsere Beratungsleistung im Bereich Privat- und Geschäftskunden jederzeit zu beweisen und den Bedürfnissen unserer Kunden mit passenden Lösungen gerecht zu werden.“ Konrad Niemann: „Ich freue mich, mit meinem Team von 90 Mitarbeitern/innen im Wealth Management unseren Leitsatz „fair und kompetent“ in einem so spannenden Marktgebiet wahrnehmen zu dürfen und unseren Kunden zu helfen, ihre komplexen Themen zu lösen.“ Mehr unter: www.commerzbank.de

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Complementa Helge Siebert-Bartz, CFA Geschäftsführer Complementa Investment-Controlling GmbH, Deutschland

Complementa Porträt Die Complementa Investment-Controlling AG wurde 1984 als erster unabhängiger Performance-Measurer der Schweiz gegründet und ist heute einer der führenden Anbieter im Bereich Investment-Reporting. Seit Oktober 2011 gehört das Unternehmen, als operationell unabhängige Einheit, zur State Street Holdings Germany GmbH. Die Complementa-Gruppe zählt 130 Mitarbeiter und hat neben ihrem Hauptsitz in St. Gallen Niederlassungen in Zürich, Frankfurt und Vaduz. Mit europaweit knapp 200 Kunden, vorwiegend aus dem deutschsprachigen Raum, hat Complementa rund EUR 180 Mrd. Assets unter Reporting und Controlling. Zu den Kunden zählen institutionelle Inves­toren wie Vorsorgeeinrichtungen, Unternehmen, Banken, Family Offices, ­kirchliche Einrichtungen sowie Stiftungen. Folgende Dienstleistungen bietet Complementa zur Unterstützung und Begleitung der Vermögensbewirtschaftung an: • Investment-Reporting • Investment-Accounting • Investment-Consulting & Risiko-Management Mit diesem Angebot wird den Kunden durch die Schaffung von Transparenz und Struktur zu mehr Effizienz im Anlageprozess und so zu einer optimalen Entscheidungsgrundlage verholfen. Kundenindividuelle Lösungen mit einem präzise abgestimmten Dienstleistungsangebot unterstützen die Complementa-Kunden laufend mit maßgeschneiderten Informationen.

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Investment-Reporting Ein zielgerichteter Vermögensverwaltungsprozess erfordert die methodische Aufbereitung und Strukturierung einer Unmenge von Informationen. Die Investment-Reports von Complementa zeichnen sich durch eine stufengerechte Auswahl relevanter Informationen sowie durch eine aussagekräftige Darstellung aus. Die Implementierung des ReportingSets erfolgt in enger Zusammenarbeit mit dem Kunden und bildet durch die stufengerechte Informationsverarbeitung eine optimale Basis für ein konsolidiertes InvestmentControlling. Complementa konsolidiert die Vermögensanlagen in allen Währungen und über verschiedene Asset Manager sowie Depotbanken hinweg. Neben Wertpapiervermögen werden auch sämtliche andere Vermögenswerte wie Immobilien, Derivate oder Beteiligungen mit einbezogen. Die Complementa-Reports zeigen Vermögenskennzahlen in Bezug auf Allokationen, Performance, Attribution und diverse Risikoaspekten, auch im Vergleich zu verschiedenen Benchmarks. Investment-Accounting Auf die individuellen Kontenpläne der Kunden abgestimmt, erstellt Complementa auf Wunsch revisionsfähige Wertpapier- und Finanzbuchhaltungen nach verschiedenen nationalen und internationalen Standards. Investment-Controlling & Risiko-Management Wenn es darum geht, Anlageziele zu definieren und nachhaltig zu erreichen, kommt dem Investment-Controlling eine Schlüsselrolle zu. Auf der Basis einer festgelegten Anlagestrategie und einer darauf abgestimmten Anlage-Organisation überwacht Complementa laufend den Finanzierungsprozess. Werden Abweichungen zwischen der IST-Situation und dem Anlageziel festgestellt, werden die Ursachen gründlich analysiert und wirksame Handlungsalternativen und Maßnahmen erarbeitet. Mehr unter: www.complementa.de

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Deutsche Bank Dr. Ulrich Schürenkrämer Vorsitzender der Regionalen Geschäftsleitung Süd (Bayern und ­Württemberg) und Mitglied des Management Committee Deutschland

Über die Deutsche Bank Die Deutsche Bank ist eine der führenden kundenorientierten globalen Universalbanken. Mit weltweit mehr als 98.000 Mitarbeitern in rund 3.000 Niederlassungen ist sie Deutschlands größtes Kreditinstitut. Ihre Geschäfte umfassen eine breite Palette von Aktivitäten im ­Firmen- und Privatkundengeschäft, in der Vermögensverwaltung und im Investment ­Banking. Der Konzern ist in allen Regionen der Welt tätig. In ihrem Heimatmarkt Deutschland ist die Deutsche Bank Marktführer. In Europa gehört sie zu den führenden Anbietern. Eine starke Wettbewerbsposition hat sie in Nordamerika und in wichtigen, vor allem ­asiatischen Wachstumsmärkten. Gesellschaftlich engagiert Seit jeher gehört gesellschaftliches Engagement zum Selbstverständnis der Deutschen Bank. Mehr als 19.500 Mitarbeiter engagierten sich 2013 weltweit als „Corporate Volunteers“. Darüber hinaus investierte die Deutsche Bank im vergangenen Jahr 78,2 Mio. Euro in gemeinnützige Projekte in den Bereichen Bildung, Soziales sowie Kunst und Kultur. Seit 2006 unterstützt die Deutsche Bank die Standortinitiative „Deutschland – Land der Ideen“ und richtet gemeinsam mit ihr den bundesweiten Innovationswettbewerb „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ aus. Seit 2013 ist die Bank Nationaler Förderer. 2014 prämiert der Wettbewerb unter dem Jahresthema „Innovationen querfeldein“ Impulse und Innovationen, die die Zukunft ländlicher Regionen gestalten. Mehr unter: www.deutsche-bank.de

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Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Claus-Peter Wagner

Hubert Barth

Geschäftsführer, EY Financial Services Deutschland

Leitung Bayern, EY

EY: Konsequent auf die Finanzindustrie ausgerichtet EY (Ernst & Young GmbH) ist einer der internationalen Marktführer in der Wirtschafts­ prüfung, Steuerberatung, Transaktionsberatung sowie Risiko- und Managementberatung. Wir unterstützen unsere Mandanten der Finanzindustrie bei den aktuellen Herausforderungen mit Leistungen aus einer Hand und mit unserem Branchen-Know-how. Denn wir haben uns konsequent auf die Finanzindustrie ausgerichtet. Sämtliche Bereiche und Funktionen, die sich mit Fragestellungen in den Bereichen Banken und Kapitalmärkte, Versicherungen sowie Wealth & Asset Management beschäftigen, haben wir in einer speziellen, weltweiten Finanzdienstleistungsgruppe (FSO) zusammengefasst. In Deutschland sind mehr als 1.000 EY-Mitarbeiter an zehn Standorten ausschließlich auf die Betreuung von Unternehmen der Finanzwirtschaft spezialisiert. Dabei stellen wir für Sie multidis­ ziplinäre Teams aus der ganzen Welt zusammen und bieten Ihnen dadurch globale Perspektiven. Das ist gerade in Zeiten, in denen es in so vielen Ländern so unterschiedliche Herausforderungen für die Finanzindustrie gibt, ein wichtiges Asset. Wir sind da, wo Sie uns brauchen. Dafür stehen die 190.000 Kolleginnen und Kollegen der globalen EY-Organisation. Unser Serviceportfolio stützt sich auf vier Säulen:

Mehr unter: www.ey.com 31

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Wirtschaftsprüfung Das Kapitalmarktvertrauen in die Finanzdaten eines Unternehmens wird zu einem immer wichtigeren Wert. Mit unseren Prüfungsleistungen tragen wir dazu bei, diesen Wert zu schützen. Darüber hinaus helfen wir Ihnen, den zunehmenden regulatorischen Anforderungen gerecht zu werden. Mit unseren Financial Accounting & Advisory Services (FAAS) unterstützen wir unsere Mandanten z.B. bei der Bilanzierung ihrer Finanzinstrumente, beim Aufbau ihres Treasury-Managements und der Abwicklung ihrer Termingeschäfte. Advisory Services Das Umfeld von Unternehmen in der Finanzdienstleistung ändert sich umfassend: neue Märkte, neue Kundenwünsche, neue Technologien, gesetzliche Neuerungen und politische Verschiebungen spielen dabei eine wesentliche Rolle. Vor diesem Hintergrund gilt es, die möglichen Auswirkungen auf das Unternehmen aktiv zu steuern: Nur wer frühzeitig handelt, kann gestalten und sich damit Wettbewerbsvorteile sichern. Die Financial Services Berater von EY helfen Ihnen bei der Beantwortung dieser Fragen und unterstützen Sie dabei, Ihre Prozesse, Organisation, Systeme und Verfahren weiterzuentwickeln. Unsere Beratungsleistung konzentriert sich auf Performance Improvement, Risikomanagement und IT in der Finanzdienstleistung. Transaktionsberatung Gemessen am Wert und an der Zahl der begleiteten Transaktionen ist EY einer der führenden Transaktionsberater in Deutschland. Wir beraten weltweit tätige Konzerne, wachstumsorientierte Unternehmen und Private-Equity-Gesellschaften bei allen transaktionsrelevanten Fragestellungen und Kapitalentscheidungen – von der Analyse im Vorfeld über die Definition der Transaktionsstruktur bis hin zum Abschluss und zur Integration. Steuerberatung Sämtliche Bereiche und Funktionen, die sich mit steuerspezifischen Fragestellungen der Finanzindustrie beschäftigen, haben wir in einem speziellen, weltweiten FSO Tax-Netzwerk zusammengefasst. Unsere Palette umfasst u.a. die Erstellung von Steuererklärungen, Tax Due Diligence, die steuerliche Beratung bei der Entwicklung von Produkten für Kunden sowie bei der Erstellung der Einkommensteuererklärungen für im Ausland tätige Mitarbeiter. Sowohl in Deutschland als auch weltweit beraten Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und Rechtsanwälte unsere Kunden in Fragen der steuerlichen Strukturierung von Finanzierungen und Finanzprodukten. Wir freuen uns darauf, auch Ihr Unternehmen bei den anstehenden Herausforderungen zu begleiten. 32

Finanzplatz München Initiative Andreas Schmidt Sprecher der Finanzplatz München Initiative und Geschäftsführer der Börse München

Finanzplatz München Initiative: Wege aus der Reputationskrise Die Finanzplatz München Initiative (fpmi) hat als Sprachrohr des Finanzplatzes München/Bayern die breite politische Diskussion um die regulatorischen Rahmenbedingungen in den vergangenen Jahren intensiv begleitet. Dabei hat sie das Gespräch mit den politischen Entscheidungsträgern in Brüssel und Berlin gesucht und ihre Sicht der Dinge dargelegt. Mit ihren rund 50, überwiegend global agierenden, Teilnehmern spricht sie dabei für das gesamte Spektrum der Finanzund Versicherungswirtschaft und der für diesen Bereich relevanten Institutionen. Anspruch der fpmi ist dabei, den deutschen und europäischen Finanz- und Wirtschaftsstandort mitzugestalten. Die Rahmenbedingungen für Banken und Versicherungen haben sich in den vergangenen Jahren erheblich geändert. Auch vor dem Beginn der Finanzkrise befand sich die Finanzund die Versicherungswirtschaft in einem spürbaren Umbruch. Dieser wurde vor allem durch einen sehr intensiven Wettbewerb getrieben. Nach dem Zusammenbruch von Lehman Brothers und den dadurch ausgelösten Folgen hat sich das Umfeld für die Branche aber in einem zuvor nicht vorstellbaren Maß gewandelt. Dies zeigt sich auch in den Änderungen auf regulatorischer Seite. Sie haben erheblichen Einfluss auf Chancen und Risiken neuer Geschäftsstrategien. Wesentliches Ziel der fpmi war und ist es, statt eines Mehr an Regulierung eine Verbesserung der für die Finanz- und Versicherungswirtschaft geltenden Regelwerke zu erreichen – und damit sinnvolle Rahmenbedingungen für die Branche zum Nutzen ihrer Kunden zu schaffen. Politisch motivierte Auswüchse sind in diesem Zusammenhang kontraproduktiv. Dies gilt besonders dann, wenn Wechselwirkungen einzelner Maßnahmen nicht berücksichtigt werden. Sie würden lediglich die Wettbewerbsfähigkeit der Finanzwirtschaft verringern und die Wirtschaft sowie die Verbraucher schädigen.

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Die Europäische Kommission will die Langfristfinanzierung der europäischen Wirtschaft aus der „Abhängigkeit der Vermittlungstätigkeit der Banken“ lösen. Im Klartext heißt dies, dass verstärkt Alternativen zum klassischen Bankkredit an Attraktivität gewinnen sollen. Gerade für kleinere und mittlere Unternehmen mit einem Kapitalbedarf im einstelligen Millionenbereich sind Finanzierungen über den Kapitalmarkt – zum Beispiel Unternehmensanleihen – meist keine Alternative zum Bankkredit. Mittelständische Unternehmen brauchen deshalb weiterhin den verlässlichen Zugang zu Bankkrediten. Die bisher in Deutschland vorherrschende Langfristkultur mit ihrer Planungssicherheit hinsichtlich Laufzeit und Finanzierungskosten ist für sie von besonderer Bedeutung. Die fpmi setzt sich deshalb dafür ein, dass beide Finanzierungsformen gleichberechtigt im Markt angeboten werden können, um den unterschiedlichen Bedürfnissen von Klein- und Großbetrieben gerecht zu werden. Aber auch bei den Versicherern gilt es, aktuelle Regulierungsvorhaben daraufhin abzuklopfen, ob sie das Langfristprinzip der deutschen Anstalten unterstützen oder schwächen. Denn dieses Prinzip schützt die Versicherten vor drohender Altersarmut aufgrund vorzeitig ablaufender Versorgungsleistungen. Weitere Schwerpunkte der Arbeit der fpmi sind u.a.: • Auswirkungen von Basel III/CRD IV und Solvency II • MiFID II und Folgeregeln • Beratungsprotokolle und die Anlageberatung • das Thema Altersvorsorge – Bewertungsreserven • die Honoraranlageberatung und das Wertpapieraufsichtsrecht • die Regelungen zur Sanierung und Abwicklung von Kreditinstituten • der Restrukturierungsfonds auf europäischer Ebene • das Transatlantische Freihandelsabkommen • die EU-Datenschutzverordnung Die fpmi vertritt mit München/Bayern einen der bedeutendsten Finanzstandorte Europas. Um dessen Position gerade auch im internationalen Wettbewerb über die Grenzen der EU hinaus zu erhalten und weiter auszubauen, muss die Finanzwirtschaft auf aktuelle Herausforderungen, gerade auch auf die seit der Finanzkrise anhaltende Vertrauenskrise, reagieren können. Die genannten Themenkomplexe sind wichtige Faktoren, neues Vertrauen in die Finanzmärkte zu schaffen und Wege aus der Reputationskrise zu finden. Sie haben damit entscheidenden Einfluss darauf, in welchem Umfang die Finanz- und Versicherungswirtschaft ihre wesentlichen gesamtwirtschaftlichen Aufgaben auch in Zukunft erfüllen kann. Mehr unter: www.fpmi.de

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Genossenschaftsverband Bayern Prof. Dr. h.c. Stephan Götzl Vorstandsvorsitzender und Verbandspräsident des Genossenschaftsverbands Bayern e.V.

Den Mittelstand im Herzen: Die bayerischen Volksbanken und Raiffeisenbanken Der „German Mittelstand“ genießt weltweit Anerkennung und Bewunderung. Seine Stärke beruht auf mehreren Faktoren. Ein wesentlicher Erfolgsgarant ist die gesunde Finanzierungsstruktur: Kleine und mittlere Betriebe verfügen einerseits über eine solide Eigenkapitalausstattung. Andererseits ­pflegen sie über Jahre gewachsene, vertrauensvolle Beziehungen zu ihrer Hausbank. Der bevorzugte Finanzierungspartner zahlreicher mittelständischer Betriebe in Bayern sind die Volksbanken und Raiffeisenbanken. Seit dem Beginn der Finanzkrise konnten die Kreditgenossenschaften ihren Marktanteil bei Firmenkunden um das 1,5-fache auf über 18 Prozent ausbauen. Diese Entwicklung ist der Verlässlichkeit der Genossenschaftsbanken zuzuschreiben: Die Mittelständler honorieren, dass ihnen die genossenschaftliche Hausbank auch in wirtschaftlich unsicheren Zeiten zur Seite steht. Außerdem zeichnet die 286 Volksbanken und Raiffeisenbanken im Freistaat eine besondere Nähe zu ihren mittelständischen Kunden aus. Sie unterhalten rund 3000 Filialen in allen bayerischen Regionen. Das verschafft ihnen fundierte Kenntnisse der regionalen Marktgegebenheiten, der wirtschaftlichen Verhältnisse sowie des Geschäftsmodells ihrer Firmenkunden. Dies wiederum ermöglicht eine individuell zugeschnittene Versorgung mit Finanzdienstleistungen – vom Betriebsmittelkredit über Förderdarlehen bis hin zu Lösungen für den Auslandszahlungsverkehr oder die betriebliche Altersvorsorge. Einen

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echten Wettbewerbsvorteil für die mittelständischen Betriebe stellen dabei die kurzen Entscheidungswege der Genossenschaftsbanken dar: Bei Bedarf ist ein Kredit auch binnen kürzester Zeit verfügbar. Die Interessen der bayerischen Volksbanken und Raiffeisenbanken vertritt der Genossenschaftsverband Bayern (GVB). Unter seinem Dach sind neben den Kreditgenossenschaften rund 1.000 weitere genossenschaftliche Unternehmen aus über 30 Branchen organisiert. Sie alle eint ihre Zugehörigkeit zum Mittelstand. Somit bündelt der GVB ein breites Spektrum mittelständischer Interessen. Darüber hinaus unterstützt der Verband seine Mitglieder als Dienstleister in den Bereichen Prüfung, Beratung sowie Aus- und Weiter­ bildung. Damit legt der GVB den Grundstein für eine erfolgreiche Geschäftsentwicklung seiner Mitglieder und sichert zugleich die Stärke des deutschen Mittelstands. Mehr unter: www.gv-bayern.de

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HypoVereinsbank – UniCredit Bank AG Über das Unternehmen Die HypoVereinsbank ist Teil der UniCredit, einer der größten Bankengruppen Europas. Sie zählt mit rund 19.000 Mitarbeitern sowie rund 850 Geschäftsstellen zu den größten Finanzinstituten in Deutschland. Als fokussierte Universalbank betreibt die HypoVereinsbank Bankgeschäfte aller Art. Dabei betreut der Geschäftsbereich Commercial Banking in Deutschland in den Geschäftsfeldern Privatkunden Bank und Unternehmer Bank alle Kunden mit standardisiertem oder individuellem Service- und Beratungsbedarf in vielfältigen Bankdienstleistungen. Der Geschäftsbereich Corporate & Investment Banking (CIB) zielt hinsichtlich Beratungskompetenz, Produkt- sowie Prozessqualität und Wertschöpfung darauf ab, „erste Adresse“ für große Firmenkunden und institutionelle Kunden zu sein. Als Multikanalbank stehen wir unseren Kunden nicht nur über ein modernes Filialnetz, sondern selbstverständlich auch über nutzerfreundliche Online- und Mobile Banking Angebote sowie Online-Filialen mit umfangreichen Öffnungszeiten zur Verfügung. Wie keine andere deutsche Bank verbindet die HypoVereinsbank eine langjährige regionale Verwurzelung mit einem konzernweiten Banken-Netzwerk in 17 Ländern Mittel- und Osteuropas sowie Zentralasiens. Insgesamt ist die HypoVereinsbank über die UniCredit weltweit in rund 50 Staaten vertreten. Über das Bankgeschäft hinaus versteht sich die HypoVereinsbank als Corporate Citizen und pflegt ein intensives gesellschaftliches ­Engagement in den Regionen, in denen sie tätig ist. Produkte und Dienstleistungen Als Universalbank bietet die HypoVereinsbank allen Kundengruppen – Privat- und Private Banking Kunden, Geschäfts-, Firmen- und Immobilienkunden sowie sehr vermögenden Kunden und Institutionellen – eine breite Palette von modernen Produkten und Finanzdienstleistungen an.

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Das Dienstleistungsangebot für Unternehmen reicht von einfachen kommerziellen Bankprodukten bis zu der Bereitstellung von Kapitalmarktlösungen. Daneben bietet der Zugang zum UniCredit Gruppennetzwerk insbesondere dem exportorientierten deutschen Mittelstand durch die Begleitung der internationalen Geschäftstätigkeiten einen hohen Mehrwert. In einem modernen Multikanalangebot steht unseren Privatkunden neben der persönlichen Betreuung „vor Ort“ jederzeit umfassendes Spezialisten-Know-how sowie, bei Bedarf, das Angebot einer Online Filiale mit erweiterten Öffnungszeiten zur Verfügung. CIB unterstützt die Firmenkunden als Intermediär zum Kapitalmarkt, bei deren Positio­ nierung, Wachstum und Internationalisierung. Die drei globalen Produktlinien Markets, Financing & Advisory und Global Transaction Banking sind Bestandteile der integrierten CIB-Wertschöpfungskette. Mehr unter: www.hypovereinsbank.de

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J.P. Morgan Asset Management Jens Schmitt Managing Director und Mitglied der Geschäftsleitung, J.P. Morgan Asset Management

J.P. Morgan Asset Management – Globale Expertise und lokale Präsenz J.P. Morgan Asset Management gehört zu den weltweit führenden Investmentgesellschaften. Im Auftrag institutioneller und privater Kunden verwalten wir ein Vermögen von rund 1,6 Billionen US-­ Dollar (Stand 30.06.2014). In Deutschland ist J.P. Morgan Asset Management bereits seit 1989 tätig. Mittlerweile sind wir mit einem verwalteten Vermögen von über 20 Milliarden US-Dollar (Stand 30.06.2014) und einer starken lokalen Präsenz vor Ort eine der größten ausländischen Fondsgesellschaften im deutschen Markt. Unseren Kunden bieten wir eine breite Palette erstklassiger Investmentlösungen für unterschiedliche Anforderungen sowie ein umfassendes ­Serviceangebot vor Ort. Basis unserer Expertise sind umfangreiche globale Ressourcen und eine über 130-jährige Erfahrung in der Vermögensverwaltung. Eine breite Produktpalette Unsere angebotene Fondspalette umfasst Produkte für alle relevanten Anlageklassen, Sektoren, Investmentstile (Value/Core/Growth) und Regionen. Darüber hinaus verfügen wir über eine umfangreiche Expertise im Bereich Alternative Anlagen. Zudem rücken unsere Income-Lösungen sowie Multi-Asset-Strategien in den Fokus der Investoren. Damit decken wir das gesamte Risiko-/Renditespektrum ab. Unser Anlageerfolg beruht auf einheitlichen Prinzipien, die wir beim Management aller Fonds anwenden. Durch einen konsequenten Teamansatz können wir die Kenntnisse und Fähigkeiten unserer Experten am besten für unsere Kunde nutzen. Daher erfolgen Analyse, Aktienauswahl, Portfolioerstellung und Risikokontrolle strikt teambasiert. Wir haben für unterschiedliche Märkte und Assetklassen spezifische Investmentprozesse entwickelt, die darauf ausgerichtet sind, die jeweils besten Anlagechancen zu identifizieren. Alle Investmentprozesse von J.P. Morgan Asset Management sind klar definiert, transparent und systematisch. So stellen wir sicher, dass alle Anlageentscheidungen nachvollziehbar sind und unser Ansatz unabhängig von etwaigen Marktturbulenzen immer diszipliniert und methodisch bleibt.

Mehr unter: www.jpmorganassetmanagement.de 39

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Landeshauptstadt München Josef Schmid 2. Bürgermeister der Landeshauptstadt München Leiter des Referates für Arbeit und Wirtschaft

Solidität und Zuverlässigkeit der Finanzwirtschaft sind unverzichtbar für die weitere erfolgreiche Entwicklung der Münchner Wirtschaft Die Landeshauptstadt München freut sich, zum achten Mal in Folge die Teilnehmer des Bayerischen Finanzgipfels begrüßen zu dürfen. Die Münchner Wirtschaft befindet sich gegenwärtig in bester Verfassung. In den letzten fünf Jahren stieg die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten um fast 70.000 auf über 750.000 (2013) kontinuierlich an. Auch der Münchner Finanzsektor hat zugelegt und mit über 59.000 sozialversicherungspflichtigen Beschäftigen das in den Jahren vor der Finanz- und Bankenkrise erreichte Niveau erstmals wieder übertroffen. Die Finanzund Versicherungsdienstleistungen haben in der Landeshauptstadt München einen Anteil an allen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten von fast acht Prozent. Die Finanzwirtschaft in der Region München zählt 1.800 Unternehmen, davon einige „große Player“ sowie eine Vielzahl an kleineren Firmen, die vorrangig im Bereich der mit Finanz- und Versicherungsdienstleistungen verbundenen Tätigkeiten, wie z.B. der unabhängigen Finanzberatung, engagiert sind. Auch wenn die Münchner Versicherungswirtschaft im letzten Jahr spürbare Rückgänge bei den Beschäftigtenzahlen zu verzeichnen hatte, ist der ­Wirtschaftsraum München, mit über 20.500 Beschäftigten in der Landeshauptstadt und 6.000 Beschäftigten im Umland, weiter der wichtigste Versicherungsstandort in Deutschland. Starke Unternehmen, eine diversifizierte Wirtschaftsstruktur, eine breite Basis an kleinen und mittleren Unternehmen sowie eine große Zahl an international erfolgreichen Groß­ unternehmen sorgen dafür, dass die Münchner Wirtschaft prosperiert und auch Krisenzeiten bisher immer vergleichsweise gut überstanden hat. Die Münchner Finanzwirtschaft

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ist Teil dieses Erfolges, zugleich profitieren die ansässigen Finanzunternehmen von der Stärke der Münchner Industrie- und Dienstleistungsunternehmen. Die große Bedeutung der Hausbankenfunktion für heimische Unternehmen und Haushalte sowie die Vielseitigkeit der Münchner Finanzwirtschaft, mit einer ausgeprägten Stärke der Versicherungs­ unternehmen, haben dazu beigetragen, dass die Münchner Finanzwirtschaft besser durch die Schwierigkeiten der vergangenen Jahre gekommen ist als andere Finanzzentren. Altlasten aus der Finanzkrise, die Überschuldungsproblematik einiger Staaten, die anhaltende Niedrigzinsphase und das zurückhaltende Kundenverhalten sind aber Herausfor­ derungen, denen sich auch die Münchner Finanzwirtschaft stellen muss. „Wege aus der Reputationskrise“ lautet der Titel des diesjährigen Gipfels. Damit wird der allgemeine Vertrauensverlust der Privat- und Geschäftskunden gegenüber dem Finanzsektor thema­ tisiert. Die Reputation des Finanzsektors ist jedoch ein bedeutender Standortfaktor und ein wichtiger Baustein für den dauerhaften Erfolg einer Wirtschaftsregion. Daher erhoffe ich mir und wünsche Ihnen, auch mit Blick auf die Gesamtwirtschaft, dass der Münchner Finanzgipfel hier einen konstruktiven Beitrag leistet und Wege aus der Reputationskrise aufzeigt. Solidität und Zuverlässigkeit der Finanzwirtschaft sind unverzichtbar für die weitere erfolgreiche Entwicklung der Münchner Wirtschaft. Angesichts der wirtschaftlichen Stärke des Standortes sowie des vergleichsweise hohen Wohlstands der Bevölkerung besitzt das regionale Geschäft mit Münchner Privatkunden und Unternehmen auch in Zukunft großes Potenzial für erfolgreiche Geschäfte im gegenseitigen Interesse und zur gegenseitigen Zufriedenheit. Mehr unter: www.muenchen.de

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Lombard Intermediation Services S.A. Lombard International Assurance S.A. freut sich sehr, in diesem Jahr erstmalig einer der unterstützenden Partner des Bayerischen Finanzgipfels zu sein. Dies ist der Beginn einer neuen Zeit und auch ein Weg aus der Reputationskrise die bei diesem Gipfel Thema ist, denn in der Vergangenheit war Öffentlichkeitsarbeit und sichtbare Präsenz eher auf den Luxemburger Markt beschränkt. Damit ist die Reputationskrise aus unserer Sicht eher ein Resultat fehlender Information. Führend in Luxemburg Seit über 23 Jahren sind wir in Europa als Anbieter von Lebensversicherungslösungen zur Vermögensplanung aktiv. Aktuell verwalten wir als größter luxemburgischer Anbieter in unserem Segment mehr als 25 Mrd. EUR Prämien. Wir bieten steuerlich konforme Lebensversicherungsverträge für über 14 Länder an. Die Verwaltung der eingezahlten Prämien wird innerhalb der gesamten Europäischen Union, der EFTA und der Schweiz durch jeweils von der Luxemburger Versicherungsaufsicht akkreditierte Banken und Vermögensverwalter übernommen. Europa macht es möglich Bei unseren Lösungen nutzen wir den Standort Luxemburg mit seinen spezifischen Anlagevorschriften für Versicherungsunternehmen. Diese Anlagevorschriften sind je nach Anlagesumme in Verbindung mit den jeweils für den Versicherungsnehmer zu beachtenden Vorschriften zur steuerlichen und regulatorischen Anerkennung viel flexibler als die jeweils nationalen Vorschriften der umliegenden Länder. Die europäischen Dienstleistungsfreiheiten erlauben es uns, grenzüberschreitend unsere Dienstleistungen in der Europäischen Union anzubieten. Davon profitieren vor allem hochvermögende Investoren, die Ihre Vorsorgelösungen bestens und flexibler an ihre Lebensgewohnheiten anpassen

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können. Vom Schlagwort “pay as you live” sind wir als Lebensversicherer noch weit entfernt, aber immerhin können wir dabei als Partner der Banken, Vermögensverwalter und letztlich auch der Versicherungsnehmer das immer komplexer werdende Leben verein­ fachen. Kann Ihre Versicherung Europa? Wenn man einmal erfahren hat, dass beispielsweise bei Ihrem lokalen Versicherer die Ferienwohnung im EU-Ausland nicht in Ihrer Hausratversicherung mitversicherbar ist, dann weiß man, dass trotz Euro und Europäischer Union der perfekte Binnenmarkt für den Verbraucher immer noch nicht existiert. Ebenso verhält es sich mit der in Deutschland abgeschlossenen Lebensversicherung: möchten Sie jetzt Ihren Ruhestand in Spanien oder Italien genießen, dann werden Sie bei näherer Prüfung feststellen, dass diese Versicherung heute in der Regel keinesfalls die Vorschriften für die steuerliche Privilegierung oder Anerkennung im neuen Umfeld erfüllen wird. Dies ist eines der Kernmerkmale der Lösungen von Lombard International Assurance S.A.: Portabilität. Wenn sich Kunden von Land zu Land bewegen, dann können wir uns um die Anpassung der Verträge des Kunden ­kümmern. Privatpersonen, internationale Sportler und Manager können damit ihre ­Vermögensplanung effizient gestalten. Eine Anlagestrategie – für alle Rechtsordnungen Ein weiterer Vorteil für den Kunden ist die Tatsache, dass die Anlagestrategie mit den gewählten Investments innerhalb des Versicherungsvertrages – im Gegensatz zum direkt gehaltenen Vermögen – nicht mehr an die Vorschriften des Wohnortes des Versicherungsnehmers angepasst werden muss. Denn nur im Verhältnis des Kunden zur Lombard International Assurance S.A. verändert sich etwas durch die Wohnsitzverlagerung. Wir investieren weiterhin in der ursprünglichen Anlagestrategie beim gleichen Vermögensverwalter, die Steuerreportings und Vertriebsvorschriften sind damit nur im Verhältnis zum professionellen Investor, der Versicherung, anwendbar, wenn überhaupt notwendig. Das vereinfacht für den von uns engagierten Vermögensverwalter sehr viel. Lösungen für das komplexe Leben Nachdem die letzten großen steuerlichen Vorteile der Lebensversicherungen in Deutschland mit dem Ende des Jahres 2004 gefallen sind – die Abschaffung der Einkommens­ steuerfreiheit des Kapitalzuwachses bei der Auszahlung der Lebensversicherung nach 12 Jahren – könnte man meinen, dass damit auch in nationalen Sachverhalten die Lebensversicherung als solche Attraktivität verloren hat. Für den Standardfall der deutschen

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Lebensversicherung mit aktuell weiter fallender Garantieverzinsung mag das zutreffend sein, wobei natürlich das Bedürfnis an Vorsorge aktueller denn je ist. Soweit der Versicherungsnehmer aber verstanden hat, wie er Nachfolge unter sinnvoller Nutzung von versicherter und begünstigter Person individuell gestalten kann, wird er die Vorteile schnell erkennen. Natürlich ist das beratungsintensiv und komplex, aber in Zusammenarbeit mit den rechtlichen Beratern des Kunden können wir mit unserem Team von mehr als 24 Wealth Planern unseren Teil dazu beitragen, die passende Lösung zu entwickeln. Für uns ist Teil unseres Weges in die Zukunft, die erweiterte Information der Fachwelt über die von uns angebotenen Lösungen und Ansätze zu transportieren und zugänglich zu machen. Vor allem ist es für uns sehr wichtig, durch Präsenz und Aufklärung über die Möglichkeiten des Europäischen Marktes zu informieren und den Partnern und Kunden legitime und rechtlich sowie steuerlich anerkannte Wege der Vermögensplanung im internationalen Kontext aufzuzeigen, wobei es im Trend liegt, pragmatische Lösungen zu haben, bei denen gesetzlich subventionierte Steuervorteile nicht mehr im Vordergrund stehen. Nicht zuletzt sind nach der Finanzkrise die regulatorischen Vorgaben gewachsen und wir können mit unseren Lösungen helfen, diese zu meistern – auf Seiten der Vermögensverwalter und bei den Versicherungsnehmern. Mehr unter: www.lombard.lu

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SOLUTIO AG Dr. Rüdiger von Kollmann Vorstand der SOLUTIO AG

SOLUTIO AG – Anlagekonzepte für Institutionen Zugang zu unternehmerischer Wertschöpfung Die SOLUTIO AG wurde 1998 gegründet und ist spezialisiert auf die Entwicklung und Verwaltung innovativer Anlagekonzepte. Ziel ist es deutschen und österreichischen institutionellen Investoren ein effizientes Investment in Real Assets zu ermöglichen. In Kooperation mit erfolgreichen, internatio­ nalen Investmentgesellschaften realisieren wir langfristig angelegte Anlageprogramme. Dabei konzentrieren wir uns auf Real Assets, genauer: auf die Asset-Klassen Private Equity, Infrastruktur und Immobilien. Kriterien für unsere Anlagekonzepte sind Performance, Kontinuität und Nachhaltigkeit. Die SOLUTIO versteht sich dabei nicht nur als Wegbereiter sondern vielmehr als Wegbegleiter und stellt im Markt eine Besonderheit dar: Wir sind die entscheidende Verbindung zwischen Investor und Investments in Real Assets und schließen die Lücke zwischen ­Strategie bzw. Investmententscheidung und Administration. Unsere Anlagekonzepte bieten die ideale Lösung für eine zielgerichtete und effiziente Implementierung und machen Real Assets dauerhaft investierbar. Dabei ermöglichen wir u.a. über breit diversifizierte Dachprogramme den Zugang zu unternehmerischer Wertschöpfung durch ein erstklassiges und globales Asset-Management. Außerdem profitieren unsere Kunden von einer engen Betreuung und der Übernahme der Administration über den ganzen Lebenszyklus eines Investments hinweg. Das bedeutet: weniger interner Aufwand und höhere Effizienz.

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Leistungsspektrum 1. Ganzheitlicher Ansatz: von der Meinungsbildung, über die Strategieentwicklung und Investitionsentscheidung bis zur Umsetzung 2. Zugang zu verschiedenen Real Asset-Klassen durch Partnerschaften im Rahmen von Joint Ventures mit nachweislich überdurchschnittlichen Managern 3. Strukturierung der Anlageprogramme abgestimmt auf die steuer- und aufsichtsrechtlichen Anforderungen deutscher und österreichischer institutioneller Investoren 4. Aussagekräftiges Berichtswesen, das sich an den terminlichen und inhaltlichen Anforderungen der Asset Manager, Controller und Accountants der Investoren orientiert 5. Langfristige Partnerschaft und Know-How-Transfer mit unseren Investoren SOLUTIO beschäftigt derzeit 11 Mitarbeiter und verwaltet über EUR 3,0 Mrd. im Rahmen der folgenden Produktreihen:

ASSETS UNDER MANAGEMENT EUR 3,0 Mrd.

CROWN PREMIUM

APPIA

INTRUST

Private Equity

Infrastruktur

Immobilien

• Erfahrenes und internationales Investment Team • Fokus auf führende europäische und amerikanische Small- und Mid-Market Buyout-Manager • Kombination von Primär- und Sekundär-Programmen • Risikoreduzierung durch breite Diversifikation und Kombination von Buyout und Growth Capital • Vorab-Commitments (kein Blind Pool) zum aktiven Management der J-Kurve • Joint Venture mit LGT Capital Partners, einem der weltweit führenden Managern von Private Equity Assets

• Spezialisiertes Infrastruktur Investmentment Team • Konzentration auf BrownfieldInvestitionen in OECD-Ländern (85-100%) • Selektion von erstklassigen und überdurchschnittlichen Managern • Inflationsgeschützte Erträge und laufende Ausschüttungen • Hoher Risikoschutz durch breite Diversifikation • Joint Venture mit UBS Global Asset Management – Alternative Fund Advisory (AFA), einem der erfahrensten Investoren in ­Infrastrukturfonds

• Erschließung von attraktiven Finanzierungen in Immobilien­ entwicklungen • Fokus auf transparente Märkte Westdeutschlands • Partizipation an überdurchschnittlichen Renditen durch hohes Wertschöpfungspotential • Attraktives Rendite-/Risiko-­ Profil • Umfangreiches Sicherheits­ konzept • Exklusive Zusammenarbeit mit der renommierten deutschen Investa Immobiliengruppe

Mehr unter: www.solutio.ag

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Sparkassenverband Bayern Dr. Ulrich Netzer Präsident des Sparkassenverbands Bayern

Starke Sparkassen – starke Regionen: Sparkassen-Finanzgruppe begleitet Finanzvorhaben vor Ort Tradition und Zukunft Die Sparkassen haben ihre lange Tradition zu einem zukunftsfesten Geschäftsmodell ausgebaut. Seit nahezu 200 Jahren erfüllen sie verlässlich ihren öffentlichen Auftrag: Verteilt über das ganze Land versorgen die Sparkassen ihre Kunden in den Regionen Bayerns dauerhaft und flächendeckend mit allen geld- und kreditwirtschaftlichen Leistungen. Dabei haben sie ihre Grundsätze stets bewahrt: Solidarität, ­Subsidiarität, Regionalität und Gemeinwohlorientierung. Sie stehen füreinander und für ihre Region ein. Was vor Ort unternommen werden kann, wird dort auch geleistet. Diese professionelle und effiziente Versorgung – und nicht ein möglichst großer Gewinn – ist auch künftig der Maßstab für die erfolgreiche Arbeit der Sparkassen. Dazu gehört auch ihr soziales und kulturelles Engagement, mit dem sie der Gesellschaft immer einen guten Teil ihres Erfolgs zurückgeben. Finanzkonzepte aus einer Hand Die Marke „Sparkasse“ steht für Regionalität und den gemeinsamen Erfolg der Sparkassen und ihrer Partner im Verbund der Sparkassen-Finanzgruppe. Denn als kommunale Kredit­ institute – getragen von den Städten oder Landkreisen – sind die derzeit 71 Sparkassen in Bayern fest an ihre Heimatregion gebunden. Auch als Regionalbanken können sie ihr Geschäftsgebiet mit der kompletten Palette von Finanzdienstleistungen versorgen, weil sie eng mit den Spezialisten ihres Verbunds der Sparkassen-Finanzgruppe zusammenarbeiten. Hier arbeiten Partner wie die Versicherungskammer Bayern, die BayernLB, die LBS Bayern aber auch überregional tätige wie die DekaBank oder die Deutsche Leasing zusammen und stellen spezialisierte Produkte bereit. Die Sparkassen sind damit nicht nur verlässlicher Partner in Vermögensanlage- oder Finanzierungsfragen sondern auch kompetente Anbieter von professionellen Leistungen aus dem Verbund der Sparkassen-

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Finanzgruppe von Versicherungen bis zum Leasing. In der Kundenberatung nach dem S-Finanzkonzept werden die Leistungen aus einer Hand angeboten und individuell auf Kundenbedürfnisse zugeschnitten. Enge Verbundenheit mit Kunden und Region Die enge Bindung an die ortsansässige mittelständische Wirtschaft, der persönliche Kontakt zu den Privatkunden, und nicht zuletzt das Prinzip, Mittel aus der Region auch genau dort wieder in Kreditengagements einzusetzen, machen die Sparkassen aus. Sie nutzen ihr Netzwerk dezentraler und moderner Einheiten und realisieren so maßgeschneiderte Vorteile für ihre Heimatregionen. Mehr unter: www.sparkassenverband-bayern.de

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Bayerisches Finanz Zentrum (BFZ) e.V. Das Bayerische Finanz Zentrum (BFZ) e.V. verfolgt das Ziel, im Finanz- und Versicherungssektor anwendungsorientierte Spitzenforschung aus Hochschulen und Instituten mit den Erfordernissen von Wirtschaftsunternehmen zu koordinieren. Adressaten des BFZ sind Unternehmen und Institutionen aus der Finanz- und Versicherungswirtschaft, Professorinnen und Professoren, wissenschaftlich orientierte Vereine in der Branche und Studentinnen sowie Studenten an den Hochschulen mit finanzwirtschaftlicher Studienausrichtung. In seiner Mittlerrolle schafft das BFZ die Transparenz über das bestehende Lehr- und ­Forschungsangebot an den Hochschulen und koordiniert anwendungsorientierte Forschungsvorhaben im Finanzdienstleistungs- und Versicherungsbereich. Das BFZ begleitet den Aufbau von Praxiskonsortien und die Durchführung von produktorientierten Lösungen aktueller finanzwirtschaftlicher Fragestellungen. Der Dialog zwischen Unternehmen, Wissenschaft und Studenten wird über verschiedene Veranstaltungsformate – wie z. B. den Bayerischen Finanzgipfel – intensiviert. Als neue Webplattform hat das BFZ fiveGO entwickelt. fiveGO enthält Register zu Experten, Organisationen und Studiengängen im Finanz- und Versicherungsbereich, ein Karrierezentrum und einen Marktplatz zur Unterstützung der Vernetzung und Zusammenarbeit von Praxis, Wissenschaft und Nachwuchs. Erreichbar ist das Portal unter www.fiveGO.de.

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fiveGO-Portal für die Finanz- und ­Versicherungsbranche Kompetenz vernetzt Das Bayerische Finanz Zentrum (BFZ) e.V. hat fiveGo entwickelt, um Unternehmen, Instituten, Vereinen, Verbänden und Einzelpersonen im Finanz- und Versicherungssektor eine Plattform für die Vernetzung in Wissenschaft und Praxis anbieten zu können. Und dies unabhängig, neutral und kostengünstig. Präsentieren Sie sich und Ihre Institution im fiveGO-Register und nutzen Sie Marktplatz und Karrierebereich.

Die Plattform für Synergien im Finanz- und Versicherungssektor

www.fiveGo.de

fivego Finanz&Versicherung

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Mehrwert fiveGO-Register – Experten aus Wissenschaft und Praxis Suchen und gefunden werden – im fiveGO-Register können Unternehmen die eigene ­Spezialisierung und Expertise präsentieren und externe Experten für interdisziplinäre ­Fragestellungen finden. Wissenschaftler können ihre Spezialisierung und Expertise im Fachgebiet ausweisen und Studiengänge und Ausbildungsprogramme bekannt machen. Schulabsolventen & Studenten können Studiengänge und Ausbildungsprogramme ­sichten und Kontakt zu Unternehmen und wissenschaftlichen Instituten aufnehmen.

Mehrwert fiveGO-Marktplatz – Projekte anbieten, Know-how einbringen Auf dem fivGO-Marktplatz können Unternehmen Kooperationsprojekte für die Beteiligung von Experten aus der Wissenschaft ausschreiben und Wissenschaftler und Studenten für die projektbasierte Zusammenarbeit finden. Wissenschaftler können für ihre Forschungsprojekte Daten- und Drittmittelpartner suchen und ihr Know-how bei Kooperationsprojekten mit der Praxis einbringen. Studenten können Praxispartner für die eigene Studien-, Bachelor-, Master- oder Doktorarbeit finden und an Kooperationsprojekten von Praxis und Wissenschaft mitwirken.

Mehrwert fiveGO-Karriere – sehen was geboten wird, zeigen was man kann Karriere in der Finanz- und Versicherungsbranche?! Im fiveGO-Karrierebereich können sich Unternehmen einen Überblick über interessante Bewerberprofile verschaffen und potentiellen Fach- und Führungskräftenachwuchs nach eigenen Kriterien auswählen. Schulabsolventen & Studenten können Ihren Lebenslauf anlegen, sich anonym mit anderen Absolventen vergleichen und sich von renommierten Arbeitgebern für Praktikum oder Festanstellung entdecken lassen.

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Bayerisches Finanz Zentrum Bayerisches Finanz Zentrum Bayerisches Finanz Zentrum

Partner werden auf fiveGO Als fiveGO-Partner können Sie die Plattform und die fiveGO-Werkzeuge vielfältig für ihre Zwecke nutzen. Legen Sie Ihr Profil im Register an, verlinken Sie zu Ihren Seiten und werden Sie entsprechend Ihrer eigenen Verschlagwortung gefunden. Präsentieren Sie Ihre Themen, Veranstaltungen, Studien-/Umfrageergebnisse und ggf. Ihre Ausbildungsprogramme. Nutzen Sie die fiveGO-Werkzeuge beispielsweise für die Durchführung Ihrer eigenen Veranstaltung. Als Unternehmen, Verband oder Praxispartner können Sie über www.fiveGO.de direkt eine kostengünstige fiveGO-Partnerschaft beantragen. Als Forschungsinstitut, Lehrstuhlinhaber, Wissenschaftler, Student oder Abiturient ­können Sie sich über [email protected].de für eine begrenzte Anzahl gesponserter und damit kostenfreier Zugänge zu fiveGO bewerben. fiveGO-Partner

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Partner des Portals fiveGO

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Bayerisches Finanz Zentrum Bayerisches Finanz Zentrum Bayerisches Finanz Zentrum

Bayerischer Bankenverband Silke Wolf Geschäftsführerin des Bayerischen Bankenverbandes

Die privaten Banken – starke Partner der Wirtschaft Banken sind das Rückgrat der Unternehmensfinanzierung in Deutschland. 80 % der Unternehmensexporte werden von ­privaten Banken finanziert. Private Banken sind nicht nur ­Kreditgeber, sie begleiten Unternehmen an die Finanzmärkte, wickeln den Zahlungsverkehr ab und unterstützen im Auslandsgeschäft. Banken sind nicht nur den Unternehmen verlässliche Partner, sie sind auch eine Schlüsselbranche der deutschen Volkswirtschaft und auf vielfältige Weise in und mit der Gesellschaft verbunden. Sie treten ein für eine demokratische und freiheitlichmarktwirtschaftliche Gesellschaftsordnung und fördern mit ihren gesellschaftspolitischen Aktivitäten eine Vielzahl sozialer, kultureller, karitativer und ökologischer Projekte. Die privaten Banken gehören mit zu den größten Stiftern und Spendern in Deutschland. Der Bayerische Bankenverband vertritt die Interessen von rund 80 in Bayern tätigen privaten Banken. Zu seinen Mitgliedern gehören die in Bayern angesiedelten Einheiten der Großbanken, u.a. die HypoVereinsbank mit ihrer Zentrale in München. Die zur italieni­ schen UniCredit gehörende Bank begleitet ihre Kunden mit einem engmaschigen Netzwerk in 50 Ländern. Auch die Commerzbank und die Deutsche Bank sind in Bayern starke Partner der mittelständischen Wirtschaft. Zahlreiche Regional- und Spezialbanken mit Sitz in Bayern bieten ihren Kunden ein regionales Universalbankgeschäft oder sind in spezifischen Tätigkeitsfeldern aktiv. Eine weitere wichtige Gruppe im Bankenverband sind die Privatbankiers, überwiegend Häuser mit einer langen und traditionsreichen Geschichte. Ihre flächendeckende Vertretung in Bayern ist einmalig in Deutschland. Auch zahlreiche Niederlassungen ausländischer Banken werden vom Bankenverband vertreten. Bayernweit beschäftigen die im Bayerischen Bankenverband organisierten Institute etwa 29.000 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen.

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Deutschland profitiert von der Vielfalt im Kreditgewerbe, von dem Zusammenspiel der großen und kleinen Institute, den Spezial- und Universalbanken, den Aktiengesellschaften, GmbHs und den inhabergeführten Privatbanken, bei denen Verantwortung und ­Haftung noch klassisch in der Person des Privatbankiers zusammenfallen. Diese Vielfalt gilt es, auch künftig unter den neuen Rahmenbedingungen der Finanzmarktregulierung zu erhalten und zu stärken, um das Kreditgewerbe in Deutschland noch krisenfester zu gestalten. Mehr unter: www.bayerischer-bankenverband.de

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Bayerisches Finanz Zentrum Bayerisches Finanz Zentrum Bayerisches Finanz Zentrum

BWV München Dr. Herbert Schmidt Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des BWV München

Das Bildungsnetzwerk der Versicherungswirtschaft mit seinen Partnern BWV Bildungsverband, BWV Regional und DVA ist fester und integraler Bestandteil der beruflichen Qualifikation in der Assekuranz. Viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ­kennen, schätzen und nutzen das Bildungsnetzwerk. Mit dem BWV entwickeln Sie Ihre beruflichen Wurzeln in der Ausbildung und wir setzen uns ein für Ihre Weiterqualifikation – ein ganzes Berufsleben hindurch. Mit unserer Bildungsarbeit, unseren Ideen und Impulsen tragen wir aktiv zur ­Weiterentwicklung der Bildungslandschaft in der Versicherungsbranche bei. BWV Regional finden Sie an 34 Standorten in Deutschland. So stellen wir eine flächendeckende ­Aus- und Weiterbildung für unsere Branche sicher. Das BWV München ist die größte der 34 BWV Regional der deutschen Versicherungswirtschaft. Wir sind Ihre Ansprechpartner für Bildungsfragen vor Ort. Wir bieten ver­sicherungs­ fachliche Qualifikationen vom beruflichen Einstieg über die Weiterbildung zum Fachwirt für Versicherungen und Finanzen (IHK) bis hin zu akademischen Studiengängen zum Bachelor und Executive Master. Weiterbildung auf höchstem Niveau In Kooperationen mit der Ludwig-Maximilians-Universität, der Universität der Bundeswehr München, der Hochschule Köln und der Hochschule Rosenheim bieten wir akademische Studiengänge zielgruppengerecht berufsbegleitend an.

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Aus der Praxis für die Praxis Unsere Spezialistenlehrgänge wenden sich ebenso wie unsere Studiengänge an alle Mitarbeiter im Innen-, wie im Außendienst. Spezielle Vertiefungen für den Versicherungs­ vertrieb stellen auch hier praxisorientierte Inhalte sicher. Qualität durch Gründlichkeit und den Blick nach vorne Was wir machen, machen wir gründlich! Im Laufe unserer über 60-jährigen Erfahrung haben wir dabei ein Gespür für Trends bewiesen. Wir wagen oft den ersten Schritt und werden daher als Innovatoren geschätzt – auch über unsere eigene Branche hinaus. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zukunftsorientiert und auf höchstem Niveau auszubilden gehört zum Selbstverständnis des BWV München. Zudem nehmen wir als BWV Regional die Aufgaben des Berufsverbands auf regionaler Ebene wahr. Mehr unter: www.muenchen.bwv.de

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Bayerisches Finanz Zentrum Bayerisches Finanz Zentrum Bayerisches Finanz Zentrum

CSSP – Center for Social and Sustainable Products Die CSSP – Center for Social and Sustainable Products (AG) ist ein unabhängiges Beratungs- und Forschungsunternehmen mit Fokus auf nachhaltige Geldanlagen, Impact Investments und Corporate Social Responsibility. CSSP arbeitet mit institutionellen ­Kunden in Kontinental-europa, Großbritannien und Asien zusammen. Mehr unter: www.cssp-ag.com

Die CSSP ist Initiator einer Vielzahl von Dienstleistungen, u.a.: yourSRI.com yourSRI ist eine weltweit einzigartige und führende Informations- und Forschungsdatenbank für nachhaltiges und verantwortungsbewusstes Investieren. Die Datenbank enthält eine Vielzahl an Produkten und Services yourSRI ist eine „One-Stop-Lösung“, die finan­ zielle und nicht-finanzielle Informationen sowie eine breite Palette an Such-, Vergleichs-, Bewertungs- und Screening- Funktionen umfasst. Dies ermöglicht einen umfassendes Reporting und Monitoring von Anlagefonds. Mehr unter: www.yourSRI.com

Family Office Academy Family Office Academy (FOA) ist ein Projekt mit der Vision und Mission zukünftigen Generationen erstklassige Ausbildung an jedem Ort und zu jeder Zeit zu ermöglichen. Zu diesem Zweck bietet die FOA Online-Learning-Bibliothek Zugang zu Themen wie Governance, Legal, Asset Management und Philanthropy. Zusätzlich bietet die Family Office Academy seinen Nutzern die Möglichkeit sich in Online-Sitzungen mit Experten auszutauschen. Mehr unter: www.familyoffice-academy.li

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Center for Quantitative Risk Analysis (CEQURA) Das Center for Quantitative Risk Analysis (CEQURA) an der Ludwig-Maximilians-Univer­ sität München führt Forschungsprojekte im Bereich der Risikoanalyse durch und setzt dabei auf den Dialog zwischen den verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen sowie zwischen Theorie und Praxis. Methodische Forschungsthemen des Centers sind unter anderem die Messung, Quantifizierung, Modellierung, Prognose und das Management von Risiken aus der Perspektive unterschiedlicher Fachgebiete, wie der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften, der Finanzwissenschaften oder auch der Naturwissenschaften. Der Wissenstransfer zwischen akademischer Forschung und Praxis ist ein wesentliches Ziel des Centers. So wurde zum Beispiel die Validität der angehenden Solvency-II-Regulierung für europäische Versicherer untersucht und festgestellt, dass die vorgegebene Kalibrierung der Anlagerisiken von Versicherern mit erheblichen methodischen Mängeln behaftet war. Die Ergebnisse haben mit dazu beigetragen, dass die europäische Regulierungsbehörde eine Rekalibrierung in Angriff nimmt. Andere Studien befassen sich mit den Defiziten korrelationsbasierter Diversifikationsstrategien im Portfolio-Management und der Messung von Finanzmarktrisiken auf die Realwirtschaft. Die jährliche CEQURA-Konferenz Advances in Financial and Insurance Risk Management fördert den Austausch zwischen Wissenschaftlern und Praktikern und dient als Podium für Präsentationen und Diskussionen gegenwärtiger Entwicklungen in Wissenschaft und Wirtschaft. Teil der Konferenz ist der CEQURA Junior Research Workshop, der eigens auf Doktoranden und fortgeschrittene Masterstudierende ausgerichtet ist. Er bietet den jungen Wissenschaftlern die Möglichkeit, ihre Forschungsarbeit im Finanz- und Versicherungswesen vorzustellen und zu diskutieren. Gleichzeitig haben branchennahe Firmen die Gelegenheit, sich potentiellen Berufseinsteigern zu präsentieren und herausragende Absolventen kennen zu lernen. Ein zentrales CEQURA-Projekt ist der Aufbau von aktuarwissenschaftlichen Programmen an afrikanischen Hochschulen. Das Engagement Aktuarwissen für Afrika startete in Benin, wo ein Bachelor- sowie ein Masterstudiengang am privaten Institut Supérieur Adonaï de Management und an der Universität Benin ins Leben gerufen wurden. Die Studiengänge ermöglichen westafrikanischen Studierenden erstmalig eine aktuarwissenschaftliche Ausbildung und bereiten dadurch Grundlagen für wirtschaftliche Entwicklung. Das Programm beinhaltet den Austausch von Studierenden, Lehrenden und politischen Entscheidungsträgern zwischen Afrika und Europa. Unterstützer des Projektes sind neben der LudwigMaximilians-Universität München der Deutsche Akademische Austausch Dienst (DAAD) und Unternehmen der Versicherungswirtschaft.

Mehr unter: www.cequra.uni-muenchen.de 59

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Die Deutsche Bundesbank – Die Zentralbank der Bundesrepublik Deutschland Die Deutsche Bundesbank ist die Zentralbank der Bundesrepublik Deutschland. Seit Gründung der Europäischen Währungsunion (EWU) ist sie als Teil des Eurosystems zusammen mit den anderen Zentralbanken des Euroraums und der Europäischen Zentralbank für die Sicherung der Geldwertstabilität verantwortlich. Dazu ist sie an den geld­ politischen Entscheidungen des Eurosystems beteiligt und setzt sie in Deutschland um. Neben dieser vorrangigen Aufgabe leistet die Bundesbank in vier weiteren Kerngeschäftsfeldern wichtige Beiträge: Sie wirkt mit, das Finanz- und Währungssystem stabil zu halten, sichert über ihre Beteiligung an der Bankenaufsicht die Funktionsfähigkeit der deutschen Kredit- und Finanzdienstleistungsinstitute, sorgt für eine reibungslose Abwicklung des unbaren Zahlungsverkehrs und stellt die Bargeldversorgung der Wirtschaft sicher. Um die Notenbankdienstleistungen flächendeckend anbieten zu können, unterhält die Bundesbank deutschlandweit neun Hauptverwaltungen und 41 Filialen. In Bayern wird die Umsetzung der Aufgaben der Bundesbank von der in München ansässigen Hauptverwaltung und ihren sechs Filialen in München, Nürnberg, Augsburg, Regensburg, Würzburg und Bayreuth wahrgenommen. Hauptverwaltung und Filialen unterhalten zu ihren Geschäftspartnern im Freistaat – Banken, öffentliche Stellen und Unternehmen – vielfältige Beziehungen. An der Spitze der Hauptverwaltung steht der Präsident, der insbesondere auch für die vorgenannten Institutionen als Ansprechpartner fungiert und die Öffentlichkeitsarbeit der Bundesbank in Bayern verantwortet. Mehr unter: www.bundesbank.de

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Die Bayerische Die Versicherungsgruppe die Bayerische wurde 1858 gegründet und besteht aus den Gesellschaften Bayerische Beamten Lebensversicherung a.G. (Konzernmutter), Neue Bayerische Beamten Lebensversicherung AG und der Sachgesellschaft Bayerische ­Beamten Versicherung AG. Die gesamten Beitragseinnahmen der Gruppe betragen rund 400 Millionen Euro. Es werden Kapitalanlagen von mehr als 4 Mrd. Euro verwaltet. Mit flexiblen Lösungen, insbesondere aber als Anbieter von qualitativ hochwertigen und dennoch preisorientierten Lösungen für die private Vorsorge und Risikoabsicherung, steht die Bayerische als hervorragender Produktpartner Maklern, Mehrfachagenten und Vertriebsgesellschaften sowie 300 eigenen Außendienstmitarbeitern zur Seite. Top-Produkte LV: Dread Disease (Premium PROTECT), Super-BU, Basis-BU incl. DU / EU, bAV als DV, U-Kasse und Rückdeckungsversicherung zu Pensionszusagen mit gezillmerten und ­ungezillmerten Tarifen, Fondspolicen (mit Garantie-Optionen), zertifikatbasierte und ­klassische Rentenversicherung. Top-Produkte Komposit: Grundfähigkeiten-Rente / funktionelle Invaliditätsabsicherung (Multi PROTECT) und ­Krankenzusatz-Versicherung (Tarif V.I.P), OPTIMAL-Linie: UV, WG incl. des neuen „­Bau­kasten­systems“ bei PHV und HR, SecurFlex Police (Rundumkonzept mit mehr als 10 Risiken in einem Vertrag) wählbar mit Assistanceleistungen, Seniorenprodukte mit Assistanceleistungen. Highlight: Einmaliger Rundumschutz im Rahmen der Diagnose X – jetzt auch mit digitalem Vertragsabschluss – völlig papierlos, schnell incl. rechtsverbindlicher Unterschrift! Mehr unter: www.diebayerische.de

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Bayerisches Finanz Zentrum Bayerisches Finanz Zentrum Bayerisches Finanz Zentrum

FORUM V

Prof. Dr. Nadine Gatzert

Dipl.-Kfm. Jörg Burkhardt

Vorsitzende des Vorstands von Forum V Inhaberin des Lehrstuhls für Versicherungswirtschaft und Risikomanagement, FriedrichAlexander-Universität Erlangen-Nürnberg

Geschäftsführer Forum V

Forum V – Über uns Forum V, das nordbayerische Institut für Versicherungswissenschaft und -wirtschaft an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, ist ein Zusammenschluss von nordbayerischen Versicherungsunternehmen, Hochschulen und Verbänden, der sich mit der Förderung der Versicherungswissenschaft befasst. Dadurch ist Forum V Mittelpunkt eines starken und einzigartigen Netzwerks, das in der Region Nordbayern zur Standortund Nachwuchssicherung der Hochschulen und der regionalen Versicherungsunternehmen beiträgt. Im Jahr 2009 als gemeinnütziger Verein gegründet, gewährleistet Forum V die interdisziplinäre Förderung der Versicherungswissenschaft, unterstützt die Zusammenarbeit von Wissenschaft, Praxis und Politik auf dem Gebiet des Versicherungswesens und fördert die Versicherungslehre und -forschung. Darüber hinaus bietet Forum V aus­ gesuchte und themenspezifische Weiterbildung in Form von Seminaren, Workshops,

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Tagungen und Lehrgängen an. Außerdem widmet sich Forum V der Pflege der fachnahen, insbesondere der wirtschafts-, rechts- und sozialwissenschaftlichen sowie mathematischen Wissenschaftszweige. Forum V fördert weiterhin die Versicherungslehre und die versicherungswissenschaftliche Forschung an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, der Hochschule Coburg und an anderen nordbayerischen Hochschulen. Fachlich und international ausgewiesene Wissenschaftler bearbeiten im Forum V Forschungsprojekte und Studien, um die Forschungsinhalte der Versicherungswirtschaft zugänglich zu machen. Zudem stellt Forum V ein einzigartiges Lehrportfolio sowie die Interdisziplinarität und Breite des Lehrangebots sicher. Ausgesuchte Veranstaltungen werden zielgerichtet für Mitglieder und Partner aufbereitet, um durch dieses Weiterbildungsangebot einen substantiellen Mehrwert für die Teilnehmer und ihre Unternehmen zu generieren. Dadurch schafft Forum V einen Leuchtturm, der durch sein vielfältiges Angebot über die Grenzen von Nordbayern hinaus strahlt. Ein weiteres wesentliches Ziel von Forum V stellt die Vernetzung mit weiteren versicherungsnahen Einrichtungen dar. In diesem Zusammenhang freuen wir uns ganz besonders, dass die Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Finanz Zentrum e.V. (BFZ), der Plattform des Clusters Finanzdienstleistungen in Bayern, im Kompetenznetzwerk von Forum V weiter vertieft werden konnte. Neben der gemeinsamen Organisation der erfolgreichen Veranstaltungsreihe Forum V-Trends unterstützt Forum V das BFZ auch bei der Betreuung und Weiterentwicklung des neuen Portals fiveGO, das die Vernetzung zwischen Wissenschaft und Praxis sowie den Aufbau von Kooperationen ermöglicht. Weitere Informationen zu den Forschungsschwerpunkten und Aktivitäten von Forum V in den Bereichen Versicherungs- und Risikomanagement, Versicherungsmarketing und Versicherungsrecht zu Forschung, Lehre und Weiterbildungsveranstaltungen sowie zu den Möglichkeiten einer Mitgliedschaft im Kompetenznetzwerk finden Sie unter www.forum-v.de.

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Bayerisches Finanz Zentrum Bayerisches Finanz Zentrum Bayerisches Finanz Zentrum

HUK-COBURG Ein verlässlicher, finanzstarker Versicherer für Privatpersonen Die HUK-COBURG ist ein großer deutscher Versicherer mit einem umfassenden Versicherungsangebot für private Haushalte: Über zehn Millionen Kunden vertrauen dem Versicherungsunternehmen. Interessierte finden bei der HUK-COBURG alles, was ein privater Haushalt braucht, um Risiken abzusichern und Vorsorge zu leisten: Von der Kraftfahrt­ versicherung mit Schutzbrief über Haftpflicht-, Unfall-, Sach- und Rechtsschutzversicherung bis hin zur privaten Krankenversicherung, der Lebens- sowie der privaten Renten­ versicherung. An der Spitze der Gruppe steht der Versicherungsverein HUK-COBURG, der bereits seit über 80 Jahren das Versicherungsgeschäft nach dem Grundsatz der Gegenseitigkeit betreibt. Das bedeutet, das Unternehmen gehört den Versicherten. Mehr noch: Der Unternehmenszweck ist auf die Interessen der Versicherungsnehmer ausgerichtet. Der Satzung nach steht die Muttergesellschaft nur Angehörigen des öffentlichen Dienstes offen, und genau genommen gehört die HUK-COBURG damit nur den Versicherten oder Mitgliedern der Muttergesellschaft. Doch der Grundsatz, dass das Unternehmen sein Handeln und Wirtschaften auf seine Versicherten und deren Interessen ausrichtet, gilt für alle Versicherungsnehmer, also für alle Gesellschaften der Gruppe. Fast sechs Milliarden Euro zahlten die Kunden 2013 an Beiträgen ein, 5,6 Milliarden Euro leistete die HUK-COBURG an seine Kunden im selben Jahr. Die Beiträge legte das Unternehmen sicher an und hat auf diese Weise für seine Kunden inzwischen über 27 Milliarden Euro Kapitalanlagen angesammelt. Damit gehört die HUK-COBURG zu den großen deutschen Versicherungsgruppen. Und mit einer Solvabilitätsquote von 461,6 Prozent, das ist die aufsichtsrechtlich geforderte Ausstattung mit Eigenmitteln, zählt die HUKCOBURG zu den finanzstärksten und damit sichersten Versicherern in Deutschland. ­Entscheidend für seine Kunden ist aber auch, wie der Versicherer mit ihrem Geld umgeht: Mit einer Verwaltungskostenquote, bezogen auf die gebuchten Bruttobeiträge, von 1,3 Prozent zählen das Unternehmen zu den kostengünstigsten Versicherungsgesell­ schaften. Diesen Vorteil gibt die HUK-COBURG an ihre Versicherungsnehmer weiter. Mehr unter: www.huk.de

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INTERNATIONAL FILM PARTNERS

Markus R. Vogelbacher

Bernhard Stampfer

Geschäftsführer INTERNATIONAL FILM PARTNERS

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